Die Stemweder SPD AG 60 plus am 15.September 2016 zu Besuch bei der Waffelfabrik Meyer zu Venne

 

Vor kurzem besuchte die Stemweder AG 60 plus die Waffelfabrik der Familie Meyer zu Venne . Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Minden begrüßen und freute sich über das Interesse . Bei der Führung wurde das Unternehmen allgemein erläuterte und das Angebot vorgestellt.

 

 Die Waffelfabrik  Meyer zu Venne GmbH & Co. KG ist ein innovatives, familiengeführtes Unternehmen in der 3. Generation. Auf Europas größten und modernsten Backlinien produzieren sie hier Waffelprodukte auf höchstem Qualitätsniveau. Permanente technische Weiterentwicklungen über einen eigenen Maschinenbau verschaffen dem Unternehmen einen in der Branche einzigartigen und wertvollen Know how Vorsprung.
Die Produktentwicklung setzt mit jährlich über 10 Neuentwicklungen innovative Akzente in der Waffelwelt.  

Mit einem nachhaltigen Umweltbewusstsein stellen Meyer's sich engagiert den Anforderungen und Bedürfnissen Ihrer Kunden in der Eis  und Süßwarenindustrie, sowie dem Fachhandel im Eis  und Gastronomiebereich.

Das Unternehmen ist in Venne verwurzelt, welches man als "Waffeldorf" bezeichnen kann. Als größter Arbeitgeber in der Region sind Meyer's besonders stolz darauf, dass viele Familien bereits in der 3. Generation in verschiedenen Funktionen beschäftigt sind.

 

Mit einem anschließenden Kaffeetrinken im Bauerncafé Ferienhof Darpvennner Diele klang der Nachmittag harmonisch aus. Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei allen Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

Festakt 20 jahre AG 60 plus Stemwede

vl: Dieter Pohl, Ernst-Wilhelm Rahe, Ralf Niermann,  Günter Bohne,  Peter-Uwe Witt und Walter Cremer
vl: Dieter Pohl, Ernst-Wilhelm Rahe, Ralf Niermann, Günter Bohne, Peter-Uwe Witt und Walter Cremer

 

»Bei uns hat Alter Zukunft« – Unter diesem Motto hat die Stemweder SPD im Jahr 1996 ihre »Arbeitsgemeinschaft 60 plus« gegründet. Das war vor 20 Jahren. Den runden Geburtstag

 

haben die Ü-60-Genossen jetzt mit einer Festveranstaltung im Hotelvl: Dieter Pohl, Ernst-Wilhelm Rahe, Ralf Niermann, Günter Bohne, Peter-Uwe Witt und Walter Cremer Meyer-Pilz gefeiert.

 

Der Vorsitzende Günter Bohne erinnerte dabei noch einmal an die Anfänge der AG 60 plus, die

 

1994 auf Bundesebene, zwei Jahre später dann auf Gemeindeebene ins Leben gerufen wurde. »Solidarität, Teilhabe, Generationengerechtigkeit:

 

Das sind die Ziele, die  es zu erreichen galt und die bis heute gelten. Die AG 60 plus wurde

 

und wird noch lange gebraucht «, sagte Bohne.

 

Unter den Gästen waren auch

 

Landrat Dr. Ralf Niermann und der Landtagsabgeordnete Ernst-Wilhelm Rahe. Sie zeichneten langjährige SPD-Mitglieder der

 

Ortsvereine Altes Amt Levern und Dielingen mit Urkunden und Ehrennadeln aus, nämlich: Gerhard

 

Stegmann, Hans-Joachim Albrecht (25 Jahre Mitgliedschaft), Kurt Gläscher, Marietta Warmbold (30 Jahre),

Rainer Bartels, Reinhold Klanke, Erich Büning (40 Jahre),

 

Wilhelm Dullweber (50 Jahre) und

 

Irma Kindler (60 Jahre).

Markus Frind (25 Jahre) und Arthur Piel

 

(60 Jahre) konnten aus persönlichen

 

Gründen nicht an der Ehrung teilnehmen.

 

In einem kurzen Grußwort lobte

 

Ernst-Wilhelm Rahe nicht nur die große Verlässlichkeit der Mitglieder der AG 60 plus im Wahlkampf, sondern auch ihr aktives politisches

 

Engagement, das weit über Fragen der Seniorenarbeit hinausgehe.

 

Weitere Grußworte sprachen der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der AG 60 plus,

Walter Cremer, der Regionalvorsitzende

 

Peter-Uwe Witt und der Kreisvorsitzende Dieter Pohl.

Zu ihrem Ehrentag hätte die AG 60 plus in Stemwede eigentlich einen Preis verdient, sagte Walter Cremerden Preis für »heftig gelebte

 

Demokratie im Alter«.

 

Und Peter-Uwe Witt stellte fest, es sei in dieser schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit, ein 20-jähriges Bestehen feiern zu können. Dieses Ereignis zeige aber auch, »dass es notwendig ist, die Bedürfnisse der älteren Mitglieder

 

und Wähler im Bewusstsein der Politik lebendig zu halten«.

 

Im Mittelpunkt der Festveranstaltung stand jedoch nicht die Politik, sondern das gemeinsame

 

Feiern bei Kaffee und Kuchen. Für einen ansprechenden musikalischen Rahmen sorgten dabei die »Hiller Hornisten« unter der Leitung

 

von Stephan Flore, die mit klassischer und moderner Blasmusik erfreuten.

 

Zum Abschluss warf der Drohner

 

Manfred Quebe von der Heimatbühne

 

Stemweder Berg alias »Bauer Heinrich« einen unterhaltsamen Blick auf das, was gerade

 

so los ist in der Gemeinde Stemwede.

 

Ziel: Interessen der Älteren vertreten

Albrecht neu im Vorstand

Der Vorstand 2016
Der Vorstand 2016

 

 

Mit  der Gemeindeverbands-konferenz leitet die AG 60 plus im SPD-Gemeindeverband Stemwede ihre jährlichen Aktivitäten ein. Am Mittwochabend trafen sich die Mitglieder trotz widriger Wetterverhältnisse im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp.

 

Ganz oben auf die Fahne geschrieben haben sie sich, die Interessen der Älteren zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung zu gewährleisten. Gerade darum ging es bei verschiedenen Veranstaltungen um die kommunale Seniorenpolitik, vorrangig um das Thema Wohnen im Alter“.

Weiter berichtete der Vorsitzenden Günter Bohne in seinem Jahresbericht von den Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. In Gesprächen mit dem Bürgermeisterkandidaten Uwe Wortmann habe man Perspektiven hinsichtlich der ländlichen Lebensqualität im Alter erläutert. Aber auch gesellige Zusammenkünfte wie das jährliche Pickertessen oder das Grillen gehören zu den festen Bestandteilen der aktiven Truppe.

 

Ausflüge und Besichtigungen bei Rila in Levern, OKT in Oppenwehe, ZF Friedrichshafen in Dielingen oder der Aalräucherei in Hoffmann in Dümmerlohhausen standen ebenfalls auf dem Programm.

 

Einig waren sich die Mitglieder bei den VorstandswahlenDer Vorstand 2015 . Die Mitglieder sprachen dem Vorsitzenden Günter Bohne, der seit 20 Jahren mit kurzer Unterbrechung die AG leitet, ebenso das Vertrauen aus wie seinem Stellvertreter Reinhold Gralla. Für Erich Büning wählte die Versammlung Hans-Joachim Albrecht neu in den Posten des zweiten Stellvertreters. Als Schriftführer wurde Paul Lahrmann wieder gewählt und Irmgard Bohne zu seiner Stellvertreterin. Lahrmann übernimmt auch die Position des Internetbeauftragten. Als Beisitzer gehören Erich Büning, Giselbert Melcher, Ingrid Hünecke, Irmgard Voges, Friedrich Reckmann, Wilfried Martlage und Wolfgang Barzantny dem Vorstand an.

 

Für dieses Jahr hat die AG 60 plus eine Firmenbesichtigung bei KKC Cases in Levern am 14. März geplant, und am 21. Mai soll das 20-jährige Bestehen der AG 60 plus im HotelDer Vorstand 2015Meyer-Pilz in Levern gefeiert werden. Am 1. Juli steht der gesellige Grillabend bei Irmgard und Günter Bohne in Drohne auf dem Plan, im September ist ein Besuch der Waffelfabrik Meyer-Venne in Ostercappeln-Venne geplant.

 

AG 60 plus Stemwede auf Infotour bei ZF in Dielingen

 

Interessante Einblicke erhielten die Mitglieder der AG 60 plus der SPD Stemwede bei der ZF Friedrichshafen AG in Dielingen. Foto: 60+

 

 

Am letzten Donnerstag besuchte die Stemweder AG 60 plus die ZF Friedrichshafen AG in Dielingen. Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das große Interesse an diesem Thema.

Die Führung wurde von Nicole Weber, Leiterin Unternehmens- und Wirtschaftskommunikation Division Pkw-Fahrwerktechnik,geleitet die das Unternehmen allgemein erläuterte und das Angebot vorstellte.

 

Als weltweit führender Technologiekonzern verfügt ZF über 122 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern und 8 Hauptentwicklungs-Standorte von denen einer in Dielingen ist.

 

Der Konzern beschäftigte 2013 weltweit 72. 643 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 16,8 Mrd. € erwirtschafteten. Anteilseigner des Unternehmens sind mit 93,8 Prozent die Zeppelin-Stiftung, die von der Stadt Friedrichshafen verwaltet wird, sowie mit 6,2 Prozent die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung.

Jährlich investiert der ZF-Konzern rund fünf Prozent des Gesamtumsatzes für Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2013 lagen diese Aufwendungen bei 836 Millionen Euro.

 

Als bedeutender Arbeitgeber in der Dümmer-Region übernimmt ZF Verantwortung im gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich. Hervorzuheben ist zudem dieDr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung.

 

Als Unternehmer kannte Dr. Ulderup den hohen Stellenwert einer guten Ausbildung und die Notwendigkeit, die Mitarbeiter während des ganzen Berufslebens kontinuierlich fort- und weiterzubilden. Deswegen ist die Förderung von Aus- und Weiterbildung das Hauptziel der Stiftung.

 

Im Anschluss an die Präsentation erfolgte ein aufschlussreicher Rundgang durch den Versuch.

 

Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei Nicole Weber im Namen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

SPD Senioren nach der Werksbesichtigung bei OKT in Oppenwehe beeindruckt

links.:  Günter Bohne,(Vorsitzender AG 60 plus Stemwede)   rechts: Dieter Pohl (Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis) (FOTO: SPD)
links.: Günter Bohne,(Vorsitzender AG 60 plus Stemwede) rechts: Dieter Pohl (Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis) (FOTO: SPD)

 

 

 

Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD-Stemwede besuchte am Dienstag den 9. September 2014 den Hersteller von Kunststoff Haushaltsartikeln OKT Germany GmbH in Stemwede-Oppenwehe. Der Vorsitzende der AG 60 plus Günter Bohne konnte zu beginn eine große Runde an interessierten Teilnehmern begrüßen .

 

Auf der Agenda stand neben der Vorstellung der OKT-Gruppe auch ein Rundgang durch die Produktion sowie durch das Warenlager.

 

 

 

Zu Beginn präsentierte Marketingleiterin, Martina Goldstein und Fabrina Priehs das Unternehmen OKT von sei­nen Produktions- und Vertriebsstandorten in Europa über die Historie bis hin zu dem um­angreichen Produktsortiment und seinen Kunden.

 

 

Artur Heck und Daniel Riemer, standen den interessierten Besuchern Rede und Antwort und unterstrichen die Wichtigkeit der Ausbildung bei OKT. „Unsere Ausbildungsquote liegt derzeit bei neun Prozent. In unserer Region wird es zunehmend schwieriger, Fachpersonal – gerade in technischen Berufen – zu rekrutieren“ so Herr Heck und Herr Riemer. Der Kunststoffriese aus Ostwestfalen bildet in sieben verschiedenen Ausbildungsberufen aus: Fachlagerist/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Maschinen- und Anlagenführer/in, Verfahrensmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in, In­dustriekauffrau/-mann, Duales Studium Betriebswert VWA.

 

 

 

Gute Bildung bedeutet mehr Chancen im Leben und eine bessere Zukunft”, sagte Günter Bohne. Die SPD will daher Jugendlichen helfen, einen Schulabschluss oder Berufsabschluss zu schaffen. OKT biete eine vorbildliche Berufsausbildung, so Bohne weiter. Die Delegation zeigte sich erfreut, dass qualifizierte Arbeitsplätze in Stemwede geschaffen und erhalten werden.

 

AG 60 plus Stemwede am 14. Mai 2014 auf Infotour bei Rila-Erleben in Levern

Ein teil der Gruppe im Griechischen Amphitheater , Foto: SPD
Ein teil der Gruppe im Griechischen Amphitheater , Foto: SPD

 

Am letzten Mittwoch besuchte die Stemweder AG 60 plus die Gärten der Sinne bei der Firma Rila in Levern. Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das Interesse . Bei der Führung wurde das Unternehmen allgemein erläuterte und das Angebot vorgestellt.

 

 

In den Gärten der Sinne erlebten Wir eine in Deutschland einmalig bunte und ansprechende Gartenarchitektur.

Vor dem Eingangsbereich begrüßte uns der japanische Garten mit einer herrlichen Steinbrücke, einem Teehäuschen, Bachläufen sowie einer wunderschönen Flora.

Im italienischen Garten erwartete uns ein Weinpavillon, italienische Tuffsteinarchitektur, Palmen und Obstbäume.

Der griechische Garten bot uns ein ganz außergewöhnliches Urlaubserlebnis.
Bachläufe, eine beeindruckende Teichlandschaft, bis zu 100 Jahre alte Olivenbäume; alte, verwurzelte Rebstöcke, die „Neue Kapelle“, freistehende Steinstelen harmonisch verbunden mit einem original nachgebautes Amphitheater mit Platz für ca. 200 Personen.

 

Inmitten dieser mediterranen Landschaft befindet sich die Taverne Asteraki moy, was soviel heißt wie "Mein Sternchen". Hier verwöhnt Rila Ihre Gäste mit einem ausgefallenen Speisen- und Getränkeangebot. "Kali orexi - Guten Appetit" 

 

Im Afrikanischen Garten wurden wir mitgenommen in die Savanne. Auf dem rund 2.000 qm großen Areal erlebten Wir einen Mix aus Wüste, Savanne, Steppe und Bergen. Umgeben von abgestorbenen Baumstämmen und Wüstenpflanzen sind die Himba-Hütten der Namib-Wüste der zentrale Punkt dieser Safari.

 

Gut gefallen hat den Teilnehmern auch der Hochzeitsgarten.

 

 

 

Im Panoramakaffee bei Kaffee und Kuchen und anschließenden Filmvortrag,wurde die ganze Palette von der Entstehung der Firma bis hin zu den Naturprodukten der Standorte Italien ,Griechenland.Chile und Hamburg und Levern mit ihrer Logistikabteilung  vorgestellt

 

 

Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei der Firma Rila im nahmen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise.

 

Die Herausforderungen der Zukunft im ländlichen Raum auch als Chance wahrnehmen

AG 60 plus im SPD Gemeindeverband Stemwede zieht Bilanz / Landrat Dr. Ralf Niermann sprach über die „Perspektiven 2020“ im Mühlenkreis

Der Neugewählte Vorstand der AG 60 plus Stemwede (untere reihe v.r.) Vorsitzende Günter Bohne, Landrat Dr. Ralf  Niermann, Wilfried Martlage, Paul Lahrmann, (2.reihe v.l.)Giselbert  Melcher, Irmgard Voges, Wolfgang Barzantny, Reinhold Gralla (oben v.l.) I
Der Neugewählte Vorstand der AG 60 plus Stemwede (untere reihe v.r.) Vorsitzende Günter Bohne, Landrat Dr. Ralf Niermann, Wilfried Martlage, Paul Lahrmann, (2.reihe v.l.)Giselbert Melcher, Irmgard Voges, Wolfgang Barzantny, Reinhold Gralla (oben v.l.) I

STEMWEDE : Zu Beginn der gut besuchten Versammlung konnte der Vorsitzende Günter Bohne den Landrat Dr. Ralf Niermann, den Fraktionsvorsitzenden der Stemweder SPD Wilhelm Riesmeier  und den Unterbezirksvorsitzenden der AG 60 plus  Dieter Pohl  recht herzlich  begrüßen. Bohne nannte als Aufgabe der AG die Interessen der Älteren  zu vertreten, ihr Engagement zu fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung zu gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der AG 60 plus im SPD Gemeindeverband Stemwede auf die Fahne geschrieben.

Der Landrat Dr. Ralf Niermann zeigte seine Vorstellungen und Perspektiven für die Kreispolitk bis 2020 auf. "Ich möchte, dass auch in Zukunft mehr Landlust als Landfrust im Mühlenkreis vorherrscht." so Niermanns Ausblick. Der Bogen spannte sich vom Demografischen Wandel über Gesundheit, Soziales, Pflege bis hin zum Leitbild "Mobiler Mühlenkreis". Hier ging Niermann besonders auf die Entwicklung der ländlichen Infrastruktur und die Dorfentwicklung ein. "Seit über 20 Jahren ist die Ländliche Entwicklung eine zentrale Aufgabe des Kreises. In dieser Zeit hat ein gut funktionierendes Netzwerk bestehend aus Kommunen landwirtschaftlichen Organisationen und engagierten Dorfgemeinschaften viele Projekte und Maßnahmen auf den Weg gebracht, die wesentlich zur Lebensqualität und Attraktivität im Mühlenkreis beigetragen haben. Auch die Herausforderungen der Zukunft können auf der Basis dieser Erfahrungen und des bestehenden Netzwerkes optimistisch angegangen werden.".

Die Stemweder AG 60 plus habe sich in mehreren Sitzungen mit dem Themen der kommunalen Seniorenpolitik beschäftigt, berichtete der Vorsitzende Günter Bohne. „Uns ist wichtig, dass die Herausforderungen der Zukunft gerade im ländlichen Raum nicht nur als Gespenst oder Mythos, sondern auch als Chance gesehen wird“, machte Bohne deutlich.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Bohne noch einmal auf die Veranstaltungen und Aktivitäten der abgelaufenen zwei Jahre der AG ein. So wurde einige sehr gut angenommener besuche z.B. am 13.April 2012 in der LWL-Klinik im Schloss Haldem, am 7.September ein Infobesuch im Heimathaus-Wehdem, am 16.4.13  eine Infotour bei der BASF in Lemförde und  am 27. November gemeinsam mit der Kreis AG eine Fahrt zum Landtag NRW durchgeführt. Es gab auch jeden Sommer ein gemeinsames Grillen und im Winter jeweils gut besuchte Pikertessen sowie etliche Vorstandssitzungen.

Sie waren aber auch durch zwei Wahlkämpfe, bestimmt und haben den vollen Einsatz der Aktiven  gefordert, allen Beteiligten sprach der Vorsitzende seinen Dank für Ihre Mitarbeit aus.

Mit großer Einigkeit gestalteten sich die Vorstandswahlen. Die Mitglieder sprachen dem Vorsitzenden Günter Bohne ebenso das Vertrauen aus wie seinen beiden Stellvertretern Reinhold Gralla und Erich Büning, als Schriftführer wurde Paul Lahrmann gewählt und Irmgard Bohne zu seiner Stellvertreterin ,in die neue Position eines Internetbeauftragten wurde Paul Lahrmann gewählt  und als Beisitzer /innen gehören Giselbert Melcher, Ingried Hünecke, Irmgard Voges, Friedrich Reckman, Wilfried Martlage und Wolfgang Barzantny dem Vorstand an .

Als Personalvorschlag zur Konferenz der AG 60 plus im Unterbezirks Minden-Lübbecke am 25.Februar 2014 nominierte die AG 60 plus Dieter Pohl zum Vorsitzenden, als seine Stellvertreter, Hartmut Ende und Ruth Weitkamp, als Beisitzer im Vorstand wurde Günter Bohne benannt und  Paul Lahrmann als Internetbeauftragter.

Für die OWL-60-plus-Konferenz am 24.April 2014 wurden Dieter Pohl als Stellvertretender Regionalvorsitzender, Günter Bohne als Beisitzen und Paul Lahrmann als Internetbeauftragter nominiert.
Als  Delegierte aus Stemwede für die Regional-, Landeskonferenz sind Günter Bohne und Paul Lahrmann vorgesehen.

Achim Post: „Deutschland muss wieder gerechter werden“

SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus beschäftigt sich mit sozialer Ungleichheit

(v. l.) Vorsitzende AG 60 plus Minden - Lübbecke Dieter Pohl, Referent Emil Engel und SPD-Bundestagskandidat Achim Post.   FOTO: SPD AG 60 plus
(v. l.) Vorsitzende AG 60 plus Minden - Lübbecke Dieter Pohl, Referent Emil Engel und SPD-Bundestagskandidat Achim Post. FOTO: SPD AG 60 plus

 

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im SPD-Unterbezirk Minden-Lübbecke, Dieter Pohl,  konnte neben einem vollbesetzten Saal und dem Referenten Emil Engel auch den SPD Bundestagskandidaten   Achim Post zum Informationsforum mit dem Titel "Reichtum im Spiegel der Armut in Deutschland – Vermögensverteilung in Deutschland" im Landgasthaus  Rohlfing  in Minden-Uphausen begrüßen.

Ausgangspunkt war der Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung. Nach dessen Aussagen sei das Vermögen im Jahr 2011 auf 4,715 Billionen Euro gestiegen, eine exorbitant hohe Summe. Der Skandal aber ist, dass die Hälfte der Bevölkerung daran nur rund vier Prozent besitze, die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft aber über die Hälfte, also rund 2,5 Billionen Euro ihr eigen nennen. Dabei ist nur das reine Geldvermögen summiert. Hinzu kämen noch 7,7 Billionen Sach- und Gebrauchsvermögen. Diese Verhältnisse ließen sich auch im Mühlenkreis ablesen.

Es herrsche in Deutschland, so Emil Engel in seinen Ausführungen, ein nie dagewesener, stark einseitig verteilter Reichtum. Solche ungleichen Vermögen hätten sich nur bilden können, weil über Jahre hinweg auch die Einkommen sich einseitig zu Gunsten der Reichen in der Gesellschaft häuften, wie sich an langjährigen statistischen Reihen beweisen lasse. Diese „gigantischen Einkommensunterschiede“ habe sogar Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) kritisiert.

Engel erinnerte in seinem Vortrag auch daran, dass die Lohn- und Gehaltseinkommen im Kreis Höxter die geringsten in ganz Nordrhein-Westfalen seien. Nun aber werde die Entwicklung noch überdreht. Der Niedrig-Lohnsektor weite sich immer stärker aus. Acht Millionen Menschen seien in solchen prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Davon seien 4,5 Millionen Lohnempfänger im Jahr 2010 unter 8,50 Euro in der Stunde beschäftigt gewesen, so das Statistische Bundesamt. 1,3 Millionen Arbeitnehmer lägen mit ihrer Entlohnung unterhalb der Grundversorgung und hätten damit als „Aufstocker“ Ansprüche an den Staat. Diese Lohnkostenzuschüsse haben dem Steuerzahler seit 2005 runde 50 Milliarden Euro gekostet.

Verwunderlich sei, so Emil Engel, dass bei dieser immer stärker gewachsenen sozialen Ungleichheit der Protest ausbleibe. Diese Entwicklung könne sich zu einer existenziellen Gefährdung unseres Gemeinwesens auswachsen. Denn mit der Bewältigung dieser einseitigen sozialen Entwicklung stehe auch die viel beschworene Reformfähigkeit unserer Demokratie auf dem Spiel.

In der sich anschließenden heftigen Diskussion verteidigte der SPD-Bundestagskandidat Achim Post  die Notwendigkeit von Mindestlöhnen. „Es ist „inhuman und entwürdigend, wenn Menschen für ihre geleistete Arbeit nicht genug bekämen, um ihre Existenz zu sichern.“
Post rief auch eindringlich dazu auf, sich am kommenden Sonntag an der Wahl zu beteiligen. „ Wer mehr soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsplätze und faire Löhne, Gleiche Chancen für jedes Kind;
sowie eine solidarische Alterssicherung will, muss das am 22.September durch SEINE Stimme bekunden. Das gibt’s nur mit der SPD“ so Post am Ende seiner Ausführungen.
.
In Seinem Schlußwort bedankte sich Dieter Pohl sowohl bei Achim Post für seine Ausführungen und bei Emil Engel für sein hervorragendes Referat. Allen Teilnehmer dankte Pohl für das rege Interesse und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

Wilfried Kramps zum neuen Landesvorsitzenden der AG 60plus in NRW gewählt

Wilfried Kramps  ( Foto: SPD )
Wilfried Kramps ( Foto: SPD )

130 Delegierte waren jetzt bei strahlendem Sonnenschein im Begegnungszentrum der Gelsenkirchener AWO erschienen, um im Rahmen der ordentlichen Landeskonferenz der AG 60plus, einen neuen Vorstand und einen neuen Vorsitzenden zu wählen.
Der scheidende Vorsitzende der SPD-Senioren in Nordrhein-Westfalen, Gerhard Kompe, erinnerte bei seiner letzten Landeskonferenz an die Arbeit der zurückliegenden Jahre als Vorsitzender der AG 60 plus und die Wichtigkeit der bevorstehenden Bundestagswahl in 96 Tagen.
 „Wir werden alle zusammen nur erfolgreich sein, wenn wir die Wählerinnen und Wähler, insbesondere auch die Seniorinnen und Senioren, überzeugen können zur Wahlurne zu gehen und Peer Steinbrück im Wahlkampf auf der Straße und an den Infoständen unterstützen„, so Gerd Kompe.

Gastredner der Landeskonferenz war der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Axel Schäfer. Er erinnerte im SPD-Jubiläumsjahr an die traditionellen Werte der SPD „ Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität„. „Wir machen Politik für Menschen, die sich anstrengen. Für Frauen und Männer, die jeden Tag hart arbeiten und sich im ihre Familien kümmern. Politik für die Mehrheit. Es geht um bessere Bildung und Betreuung, um finanzielle Entlastung für Familien, um gute Löhne, flexible Arbeitszeitmodelle, bezahlbare Mieten, die Bürgerversicherung und eine Rente, die auch zum Leben reicht. Wir wollen ein solidarisches Deutschland. Wir machen uns stark für die arbeitende Mehrheit in unserem Land. Das ist besser als Steuergeschenke für Reiche. Und dafür werben wir in den kommen 96 Tagen„, so Axel Schäfer in seiner engagierten Rede.
Axel Schäfer dankte aber auch Gerd Kompe als alten Weggefährten und Streiter für soziale Gerechtigkeit, der besonders beim Thema Rente viel Positives bewirken konnte und nicht zuletzt wurden Gerd Kompes Vorschläge auch von der Landes und Bundespartei in ihr Programm aufgenommen. Engagiert ging Axel Schäfer auch auf die momentane politische Situation in NRW und Bund ein, mit dem Hinweis die Bundestagswahl sowie auch die nächste Europawahl und den Kandidaten Martin Schulz zu unterstützen. Mit einem herzlichen„ Glück Auf „ für die Konferenz und Gerd Kompe beendete Axel Schäfer seine Rede nach mitreißenden 45 Minuten.

Dank an Gerd Kompe
Der Generalsekretär der NRWSPD, Andre Stinka, dankte Gerd Kompe für seine Arbeit für die NRWSPD auch im Namen der Landesvorsitzenden und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Diese Laudatio berührte den ausscheidenden Vorsitzenden sehr und mit einem Abschiedsgeschenk würdigte André Stinka die wertvolle Arbeit von Gerd Kompe. Ein weiterer Gastredner schloss sich den Danksagungen an, Veith Lemmen, Vorsitzender der NRWJUSOS, erinnerte an einigen Anekdoten, die er mit Gerd Kompe auf seinem bisherigen politischen Lebensweg erlebt hat und auch er wünschte dem ausscheidenden Vorsitzenden für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und viel Gesundheit.

Neuer Landesvorstand
Der wichtigste Punkt der Landeskonferenz war die Neuwahl des Vorstandes. Der ehemalige Hagener SPD-Landtagsabgeordnete Wilfried Kramps wurde zum neuen Landesvorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gewählt. Für den 73-jährigen votierten 122 von 128 Delegierte (95,3 %). Er ist damit Nachfolger des Dortmunders Gerd Kompe, der nicht wieder kandidiert hatte. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Annemarie Pell, Friedhelm Hilgers und Walter Cremer gewählt.

Zum Schriftführer wurde Klaus Krebber  und als Beisitzer  Wilfried Arendmeyer, Günter Bohne, Gisela Hümpel, Ingrid Jarzombeck, Hans Koch, Marita Mitterer, Hanny Wendel und Ruth Weitkamp gewählt

Der neue Vorsitzende der AG 60 plus Wilfried Kramps forderte die Delegierten auf, mutig Türen aufzustoßen sowie tatkräftig und entschlossen für die SPD-Programmatik einer sozialen und gerechten Gesellschaft im Wahlkampf einzutreten.
Inhaltlich beschäftigte sich die Konferenz vor allen mit zahlreichen Anträgen zu den Themen: Sicherstelllung der Versorgung von Arzneimitteln, Barrierefreiheit, Ehrenamtliches Engagement sowie mit dem Thema Rente.

Ehrungen der AG 60 plus
Eine weitere Ehre wurde Gerd Kompe zuteil, denn er wurde von Dieter Deneke zum Ehrenvorsitzenden vorgeschlagen und mit großer Freude nahm dieser die Ehrung an und bedankte sich recht herzlich.
Zum Schluss wurde auch Hans Wendel geehrt für die vielen Jahre, die er als Schriftführer für den Landesvorstand tätig gewesen ist und aus gesundheitlichen Gründen nun nicht mehr zur Verfügung stand: Der Vorstand dankte es ihm mit einem Geschenk und die Versammlung mit Applaus.

AG 60 plus Stemwede auf Infotour bei der BASF in Lemförde

Die Teilnehmer der Führung vor der Fertigungshalle   Foto: BASF
Die Teilnehmer der Führung vor der Fertigungshalle Foto: BASF

Am letzten Dienstag besuchte die Stemweder AG 60 plus die BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde.Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das gro0e Interesse an diesem Thema.
Die Führung wurde von Herrn Rene Sutthoff  geleitet der das Unternehmen allgemein  erläuterte und  das Angebot vorstellte.

Als eines der führenden PU-Unternehmen weltweit entwickelt, produziert und vertreibt die BASF in Lemförde mit  ca. 1.350  Mitarbeitern maßgeschneiderte Polyurethane für innovative Produkte und Problemlösungen.

Polyurethane machen das Leben komfortabler und sicherer – und sie helfen nachhaltig, Energie zu sparen. Sie tragen dazu bei, Gebäude besser zu isolieren und Autos gewichtssparender konstruieren zu können. Hersteller von Schuhsohlen, Matratzen sowie Haushalts- und Sportgeräten weltweit nutzen die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile dieser Kunststoffspezialität.

Im einundfünfzigsten Jahr ihres Bestehens schreibt die BASF Polyurethanes GmbH in Lemförde weiter an ihrer Erfolgsgeschichte. Mit dem  Neubau eines Produktionskomplexes für thermoplastisches Polyurethan (TPU) realisiert das Unternehmen die bislang größte Einzelinvestition am Standort. „Mit diesem Projekt stärken wir nachhaltig unsere Marktführerschaft beim Spezialkunststoff TPU und unterstreichen die hohe Bedeutung und Zukunftsorientierung des Standortes Lemförde“ so der Pressesprecher Herr Sutthoff,Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit-  in seinem Vortrag.

Als bedeutender Arbeitgeber in der Region übernimmt BASF Polyurethanes Verantwortung im gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich

Das Unternehmen fördert sportliche und kulturelle Aktivitäten der Mitarbeiter.  Allein in Lemförde sind mehr als 270 Aktive bei der Betriebssportgemeinschaft in zehn Sparten organisiert. Regelmäßige Pensionärstreffen halten den Kontakt zu den Ehemaligen aufrecht.


Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei Herrn Sutthoff  im Namen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

Betriebsbedingte Kündigungen bei Opel in Bochum verhindern

NRW AG 60 plus Vorstand bei der Aktuellen Stunde am 13.12.2012 im Landtag von Nordrhein-Westfalen

NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom  AG 60 plus Landesvorstand
NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom AG 60 plus Landesvorstand

Rede von Thomas Eiskirch

Obwohl die Zukunft der Endmontage schon seit längerem in der Diskussion war, so war der Montag doch ein bitterer Tag für Bochum, für die Region und für Nordrhein-Westfalen.
Es ist auch ein bitterer Tag für die Bundesrepublik Deutschland
gewesen. Erstmals solange ich mich erinnern kann, wird in West-
Deutschland das Aus für die Endmontage eines ganzen
Automobilstandorts verkündet.
Das angekündigte Aus für Opel Bochum macht viele der direkt oder mittelbar Betroffenen fassungslos und wütend.
In Bochum, in Herne, in Dortmund, Witten, Hattingen und den anderen Städten des Ruhrgebietes, in denen die Beschäftigten und ihre Familien wohnen.
Fassungslos, weil sie sich nach all den zermürbenden Jahren, an denen der Standort immer wieder zur Diskussion gestellt wurde, nicht vorstellen können, dass die Endmontage von Fahrzeugen am Standort Bochum im Jahr 2016 beendet sein soll.
Wütend über die Art und Weise, wie die Geschäftsführung über ihre
Entscheidung zur Beendigung der Fahrzeugmontage nach dem Jahr
2016 informierte: Erst verkündet die Geschäftsführung ihre Entscheidung und  dann verschwindet sie fluchtartig durch die Hintertür aus dem Saal, bevor sie auch nur eine einzige Frage beantwortet hat.

Die Ängste der Betroffenen so zu ignorieren ist unwürdig. Sie haben einen Anspruch darauf, mehr zu erfahren als ein Ankündigungsstakkato im Überschriftenstil.
Niemand in Bochum, im Ruhrgebiet, in Nordrhein-Westfalen ignoriert die schwierige Marktsituation der Automobilindustrie und insbesondere der Hersteller kleiner und mittlerer Fahrzeuge in Europa. Wir wissen um die Probleme der Branche, um ihre Überkapazitäten.
Aus der Inszenierung des Opel-Ausstiegs aus der Fahrzeugproduktion in Bochum wird deutlich, woran es bei Opel in den letzten Jahren auch krankt: An einem fairen Umgang miteinander. An einem Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Augenhöhe. An dem – bei allen Interessengegensätzen - gemeinsamen Ringen um eine gute Lösung für die Zukunft.Dies ist der schwerwiegendste Fehler in einer ganzen Reihe von Managementfehlern, die sich Opel in den vergangenen Jahren leisten zu
können glaubte:
Der ständige Austausch von Personen in der Geschäftsführung und im Spitzenmanagement.
Das andauernde Verbot des Exports von Opel-Fahrzeugen in Länder außerhalb Europas, besonders in die Staaten mit großen Nachholbedarfen. Das anhaltende Dichtmachen der Werke in Deutschland für die Produktion anderer Marken des Konzerns für den europäischen Markt.
Das ständige Infragestellen der Zukunft der Marke Opel und ihrer Standorte durch das Unternehmen selbst.
Zuletzt hat die Konzernmutter GM die Adam Opel AG nur deshalb halten können, weil der US- Präsident Barack Obama umfassende Sicherheiten und Garantien für GM gegeben hat.
Die Folgen der Fehlentscheidungen des Managements treffen zuerst die Beschäftigten: Die Beschäftigten bei Opel in Bochum haben sich ihre Würde aber nicht nehmen lassen. Bei aller Wut und Fassungslosigkeit: Sie werden miteinander und mit ihrer Gewerkschaft, der IG Metall,
weitere Schritte und Maßnahmen diskutieren.
Das Management von Opel wird in den nächsten Tagen und Wochen, Monaten und Jahren nicht vor seiner Verantwortung wegrennen können.
Das werden die Beschäftigten nicht zulassen. Nicht die Menschen in der Region. Und auch wir in der Politik dürfen dies nicht zulassen.
Opel muss sich seiner Verantwortung für die Beschäftigten und für die Region stellen.
Ich sage dem Opel-Management gerne auch, was Verantwortung in dieser Situation bedeutet:
1. Verantwortung bedeutet: Keine Beschäftigte und kein Beschäftigter wird in die Arbeitslosigkeit entlassen. Heute nicht und auch nicht nach 2016. Unsere Solidarität gilt den Opel-Beschäftigten.
Betriebsbedingten Kündigungen finden bei Opel nicht statt. Das ist Ihre Verantwortung.
2. Verantwortung bedeutet: Bochum braucht auch nach dem angekündigten Aus für die Automobilproduktion eine Perspektive als starker Industriestandort. Dazu gehört vor allem die Verantwortung von Opel für ein Konzept, in dem alternative Entwicklungen am Bochumer Standort konkret beschrieben und geplant werden. Wer eine Komponentenfertigung in Aussicht stellt, der darf nicht gleichzeitig daran festhalten, direkt zum Ende des bevorstehenden Jahres die Getriebefertigung am Standort Bochum dicht machen zu wollen. Komponentenfertigung muss heißen: Antriebe, Motoren und Systeme, nicht Blinker oder Außenspiegel. Das ist Ihre Verantwortung.
3. Verantwortung bedeutet: Das Unternehmen Opel beteiligt sich ernsthaft, seriös und verbindlich an der Erarbeitung einer Zukunftsperspektive am Standort in Bochum. Das ist Ihre Verantwortung.
Kommen wir zur Realität:
Betriebsbedingte Kündigungen möchten Sie vermeiden. Sichern es aber nicht zu.
Komponentenfertigung beschreiben sie als eine Option für mögliche Verhandlungen. Sichern es aber nicht zu.
Vor drei Wochen haben Sie erklärt, sich mit der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Bochum Perspektive 2022“ aus GM, Stadt Bochum und Land NRW aktiv in die Entwicklung des Standortes einzubringen.
Die Geschäftsgrundlagen dafür sind Vertrauen und Verantwortung.
Diese Geschäftsgrundlage haben Sie am Montag verlassen.
Dabei wäre „Bochum-Perspektive 2022“ jedoch ein sinnvoller Weg um die Flächenentwicklung, innovative Technologien, aber vor allem die Sicherung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum und im Ruhrgebiet voranzutreiben. Dazu gehört, dass Opel sich aktiv einbringt –
inhaltlich, mit Geld und Flächen dazu beiträgt, dass die Arbeitsgruppe „Bochum-Perspektive 2022“ zu einer Entwicklungsgesellschaft für den Standort wird und nicht zu Grundstücksverwertungsgesellschaft
verkommt.
Die Verantwortung von Opel und GM besteht darin, endlich mit dem Konjunktiv aufzuhören. Wir wollen kein hätte, kein könnte, kein wenn und kein aber mehr hören. Wir wollen endlich verbindliches und konkretes
Einstehen für den Automobilstandort Bochum und für die automobile Wertschöpfungskette in Nordrhein-Westfalen


NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom  AG 60 plus Landesvorstand
NRW - Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßte auch Günter Bohne(rechts) vom AG 60 plus Landesvorstand

Rede von Thomas Eiskirch

Obwohl die Zukunft der Endmontage schon seit längerem in der Diskussion war, so war der Montag doch ein bitterer Tag für Bochum, für die Region und für Nordrhein-Westfalen.
Es ist auch ein bitterer Tag für die Bundesrepublik Deutschland
gewesen. Erstmals solange ich mich erinnern kann, wird in West-
Deutschland das Aus für die Endmontage eines ganzen
Automobilstandorts verkündet.
Das angekündigte Aus für Opel Bochum macht viele der direkt oder mittelbar Betroffenen fassungslos und wütend.
In Bochum, in Herne, in Dortmund, Witten, Hattingen und den anderen Städten des Ruhrgebietes, in denen die Beschäftigten und ihre Familien wohnen.
Fassungslos, weil sie sich nach all den zermürbenden Jahren, an denen der Standort immer wieder zur Diskussion gestellt wurde, nicht vorstellen können, dass die Endmontage von Fahrzeugen am Standort Bochum im Jahr 2016 beendet sein soll.
Wütend über die Art und Weise, wie die Geschäftsführung über ihre
Entscheidung zur Beendigung der Fahrzeugmontage nach dem Jahr
2016 informierte: Erst verkündet die Geschäftsführung ihre Entscheidung und  dann verschwindet sie fluchtartig durch die Hintertür aus dem Saal, bevor sie auch nur eine einzige Frage beantwortet hat.

Die Ängste der Betroffenen so zu ignorieren ist unwürdig. Sie haben einen Anspruch darauf, mehr zu erfahren als ein Ankündigungsstakkato im Überschriftenstil.
Niemand in Bochum, im Ruhrgebiet, in Nordrhein-Westfalen ignoriert die schwierige Marktsituation der Automobilindustrie und insbesondere der Hersteller kleiner und mittlerer Fahrzeuge in Europa. Wir wissen um die Probleme der Branche, um ihre Überkapazitäten.
Aus der Inszenierung des Opel-Ausstiegs aus der Fahrzeugproduktion in Bochum wird deutlich, woran es bei Opel in den letzten Jahren auch krankt: An einem fairen Umgang miteinander. An einem Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf Augenhöhe. An dem – bei allen Interessengegensätzen - gemeinsamen Ringen um eine gute Lösung für die Zukunft.Dies ist der schwerwiegendste Fehler in einer ganzen Reihe von Managementfehlern, die sich Opel in den vergangenen Jahren leisten zu
können glaubte:
Der ständige Austausch von Personen in der Geschäftsführung und im Spitzenmanagement.
Das andauernde Verbot des Exports von Opel-Fahrzeugen in Länder außerhalb Europas, besonders in die Staaten mit großen Nachholbedarfen. Das anhaltende Dichtmachen der Werke in Deutschland für die Produktion anderer Marken des Konzerns für den europäischen Markt.
Das ständige Infragestellen der Zukunft der Marke Opel und ihrer Standorte durch das Unternehmen selbst.
Zuletzt hat die Konzernmutter GM die Adam Opel AG nur deshalb halten können, weil der US- Präsident Barack Obama umfassende Sicherheiten und Garantien für GM gegeben hat.
Die Folgen der Fehlentscheidungen des Managements treffen zuerst die Beschäftigten: Die Beschäftigten bei Opel in Bochum haben sich ihre Würde aber nicht nehmen lassen. Bei aller Wut und Fassungslosigkeit: Sie werden miteinander und mit ihrer Gewerkschaft, der IG Metall,
weitere Schritte und Maßnahmen diskutieren.
Das Management von Opel wird in den nächsten Tagen und Wochen, Monaten und Jahren nicht vor seiner Verantwortung wegrennen können.
Das werden die Beschäftigten nicht zulassen. Nicht die Menschen in der Region. Und auch wir in der Politik dürfen dies nicht zulassen.
Opel muss sich seiner Verantwortung für die Beschäftigten und für die Region stellen.
Ich sage dem Opel-Management gerne auch, was Verantwortung in dieser Situation bedeutet:
1. Verantwortung bedeutet: Keine Beschäftigte und kein Beschäftigter wird in die Arbeitslosigkeit entlassen. Heute nicht und auch nicht nach 2016. Unsere Solidarität gilt den Opel-Beschäftigten.
Betriebsbedingten Kündigungen finden bei Opel nicht statt. Das ist Ihre Verantwortung.
2. Verantwortung bedeutet: Bochum braucht auch nach dem angekündigten Aus für die Automobilproduktion eine Perspektive als starker Industriestandort. Dazu gehört vor allem die Verantwortung von Opel für ein Konzept, in dem alternative Entwicklungen am Bochumer Standort konkret beschrieben und geplant werden. Wer eine Komponentenfertigung in Aussicht stellt, der darf nicht gleichzeitig daran festhalten, direkt zum Ende des bevorstehenden Jahres die Getriebefertigung am Standort Bochum dicht machen zu wollen. Komponentenfertigung muss heißen: Antriebe, Motoren und Systeme, nicht Blinker oder Außenspiegel. Das ist Ihre Verantwortung.
3. Verantwortung bedeutet: Das Unternehmen Opel beteiligt sich ernsthaft, seriös und verbindlich an der Erarbeitung einer Zukunftsperspektive am Standort in Bochum. Das ist Ihre Verantwortung.
Kommen wir zur Realität:
Betriebsbedingte Kündigungen möchten Sie vermeiden. Sichern es aber nicht zu.
Komponentenfertigung beschreiben sie als eine Option für mögliche Verhandlungen. Sichern es aber nicht zu.
Vor drei Wochen haben Sie erklärt, sich mit der gemeinsamen Arbeitsgruppe „Bochum Perspektive 2022“ aus GM, Stadt Bochum und Land NRW aktiv in die Entwicklung des Standortes einzubringen.
Die Geschäftsgrundlagen dafür sind Vertrauen und Verantwortung.
Diese Geschäftsgrundlage haben Sie am Montag verlassen.
Dabei wäre „Bochum-Perspektive 2022“ jedoch ein sinnvoller Weg um die Flächenentwicklung, innovative Technologien, aber vor allem die Sicherung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum und im Ruhrgebiet voranzutreiben. Dazu gehört, dass Opel sich aktiv einbringt –
inhaltlich, mit Geld und Flächen dazu beiträgt, dass die Arbeitsgruppe „Bochum-Perspektive 2022“ zu einer Entwicklungsgesellschaft für den Standort wird und nicht zu Grundstücksverwertungsgesellschaft
verkommt.
Die Verantwortung von Opel und GM besteht darin, endlich mit dem Konjunktiv aufzuhören. Wir wollen kein hätte, kein könnte, kein wenn und kein aber mehr hören. Wir wollen endlich verbindliches und konkretes
Einstehen für den Automobilstandort Bochum und für die automobile Wertschöpfungskette in Nordrhein-Westfalen

Pickertessen der Stemweder SPD-Senioren am 19.Oktober 2012 im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp

stehend: Günter Bohne Vorsitzender der AG 60 plus in Stemwede bei der Begrüßung
stehend: Günter Bohne Vorsitzender der AG 60 plus in Stemwede bei der Begrüßung

Beim sehr gut besuchten Pickertessen der Stemweder SPD-Senioren im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp konnte der Vorsitzende Günter Bohne auch den Landtagsabgeordeneten Ernst-Wilhelm Rahe und den Gemeindeverbandsvorsitzenden der Stemweder SPD, Paul Lahrmann, ganz herzlich begrüßen. Er dankte Lahrmann auch für die großzügige Unterstützung der AG durch den SPD Gemeindeverband.

In einem kurzen Rückblick ging Bohne auch auf die Aktivitäten der Stemweder AG im laufenden Jahr ein.
So konnte er vermelden das Paul Lahrmann wieder in den Unterbezirksvorstand sowie den Regionalvorstand OWL der AG 60 plus gewählt wurde. Zurzeit bemüht sich die Stemweder AG verstärkt um die Vernetzung der Arbeitsgemeinschaft im Mühlenkreis. Auf Antrag der Stemweder AG 60 plus wurde der UB Vorstand beauftragt das in seine Jahresplanung 2013 aufzunehmen.

Im Anschluß wurde nicht nur heiß gegessen, sondern auch heiß über  Politik diskutiert. Paul Lahrmann ging nochmals auf die Blockadehaltung der Stemweder CDU im Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss zum Thema Seniorenbeirat ein: "Es ist schon traurig das die CDU nicht den unterschied zwischen einem Mehrgenerationenhaus und einem Seniorenbeirat kennt. Wir von der AG 60 plus sagen Stemwede braucht beide Einrichtungen."

Der nächste Punkt der Senioren war die Terminplanung für das Jahr 2013.
Als erstes ist am 17.Januar 2013 um 17 Uhr die AG 60 plus Gemeindeverbandskonferenz , im Gasthaus Geldmeyer  in 32351 Arrenkamp
 
 Am 16. April um 14 Uhr soll eineBesichtigung der BASF Polyurethanes GmbH in   Lemförde
 mit Kaffeetrinken durchgeführt werden .Treff um 14:00 Uhr Parkplatz an der Pforte

 Am 20. Juni um 17.Uhr ist der jährliche Grillabend bei  Irmgard und Günter Bohne  in 32351 Stemwede-Drohne, Drohner Strasse 46, geplant   Anmeldung bis zum 17.Juni 2013

Am 19.September  2013 um 14.00 Uhr wird eine  Wanderung durch den Stemweder- Berg
  mit KaffeeTrinken oder Imbiss durchgeführt . Treff Wanderparkplatz Wilhelmshöhe
  in 32351 Haldem.  Anmeldung bis zum  12. September 2013

 Am 25.Oktober 2013 um 18.00 Uhr  Pickertessen  Im Gasthaus Geldmeyer In 32351 Arrenkamp
 Anmeldung bis zum 20. Oktober 2013

1.Woche im Dezember Besuch im Landtag NRW  mit unserer Inge Howe, MdL ,und Ernst-Wilhelm Rahe, MDL und im Anschluß geht's zum  Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Datum und Abfahrtszeiten werden noch    nachgereicht.

Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei allen Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise

Stemweder AG 60 plus auf Infotour im Stemweder Heimathaus in Wehdem

Vl: Günter Bohne und Fritz Möller vor der alten  Uhr.  Foto: SPD
Vl: Günter Bohne und Fritz Möller vor der alten Uhr. Foto: SPD

Am letzten Freitag besuchte die Stemweder AG 60 plus das Stemweder Heimathaus in Wehdem.

Der Vorsitzende der Stemweder AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Drohne bis Minden begrüßen und freute sich über das Interesse an diesem Thema. Die Führung wurde von Fritz Möller  geleitet der das Heimathaus allgemein  erläuterte und  das Angebot vorstellte
Das Heimathaus Wehdem ist ein niederdeutsches Zweiständer-Fachwerkhausund wurde 1990/91 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Heimatvereins und der Gemeinde Stemwede wieder aufgebaut

Im Untergeschoss sind zum Beispiel Gegenstände der bäuerlichen Wohn- und Arbeitswelt, Trachten, eine Bügeleisensammlung und komplett eingerichtete “Stuben” zu betrachten. Im Obergeschoss sind unter anderem ein nachgestelltes Schulzimmer aus dem 19. Jahrhundert und ein funktionsfähiger Webstuhl aufgebaut sowie alte Bibeln und Dokumente ausgestellt. Die Wagenremise beherbergt alte landwirtschaftliche Ackergeräte.

Im angrenzenden Bauerngarten entdeckt der interessierte Besucher teilweise schon in Vergessenheit geratene Kräuter- und Gewürzpflanzen.
Nicht nur historische Exponate sind zu besichtigen, auch Brautpaare können hier im stilvollen Ambiente den Bund fürs Leben schließen.
Informationen erhalten Sie über das Standesamt der Gemeinde Stemwede und Herrn Fritz Möller

Das Heimathaus ist von April bis Oktober jeden zweiten Sonntag von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Termine sind das Frühlingssingen im März und das Adventssingen im Dezember

Beim abschließenden Kaffeetrinken wurden noch viele Fragen beantwortet und Fritz Möller erklärte noch Fragen zur Geschichte und zum Werdegang des Heimathauses. Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei Ihm im nahmen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise.

Heimathaus Wehdem
c/o Fritz Möller
Gustav-Niermann-Weg 21
Wehdem
D-32351 Stemwede

Schluss mit der menschenverachtenden Debatte einer Einführung von Altersgrenzen für medizinische Behandlungen!

Günter Bohne, NRW- Landesvorstand der AG 60 plus
Günter Bohne, NRW- Landesvorstand der AG 60 plus

Der FDP-Minister Daniel Bahr regt aus Kostengründen die Einführung von Altersgrenzen in der medizinischen Behandlung an. Der Ökonomisierungswahn im Gesundheitswesen feiert fröhliche Urstände.
Dass diese bereits vor rd. 10 Jahren von dem CDU-Präsidiumsmitglied Mißfelder angestoßene Diskussion, nun von dem zuständigen Minister der Bundesregierung fortgeführt wird, zeigt in welcher ethischen Schieflage sich beide befinden.
Der damalige Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe sagte vor 10 Jahren: „Die Einführung von Altersgrenzen für medizinische Behandlung erinnert an Euthanasie unter anderen Vorzeichen“. Dieses Urteil ist auch heute noch gültig.
In unserem Grundgesetz steht: „Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden“. Das Wort – „Niemand“ meint wirklich alle, gleich welchen Alters.
Die geforderte Einschränkung von Operationen bei Erreichen eines bestimmten Alters ist also weder ethisch noch rechtlich vertretbar. Sie ist an Menschenverachtung nicht zu überbieten.
Wir, die AG 60plus der SPD NRW, treten für ein menschenwürdiges Leben aller bis zum letzten Tag des Lebens ein. Deshalb lehnen wir es entschieden ab, Operationen und andere lebenserhaltende Maßnahmen nur bestimmten Altersgruppen zugänglich zu machen.
Wir sagen: Ärzte sind dem Leben und dem Erhalt der Gesundheit aller verpflichtet. Das muss so bleiben. Politik darf nicht unter dem Diktat einer populistischen Rationierungsdebatte Ärzten die Rolle zuweisen, sie sollen darüber befinden von welchem Alter an Operationen unter Kostengesichtspunkten zu teuer sind. Sie müssen auch in Zukunft allein unter medizinischen Gesichtspunkten frei entscheiden können welche ambulante oder operative Behandlung erforderlich ist. Dies ist der Maßstab der für alle Menschen, gleich welchen Alters, Gültigkeit haben muss.

Pressemitteilung

„Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ - Ältere wehren sich gegen Ausgrenzung und Armut

Dieter Pohl, Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis
Dieter Pohl, Vorsitzender der AG 60 plus im Mühlenkreis

Anlässlich des Aktionstages „Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ am 29. April 2012 erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus  Minden -Lübbecke  Dieter Pohl:  „Unsere Erfahrung zeigt, dass unser Rentensystem den Lebensstandard sichern und Altersarmut verhindern muss.
Bei zu vielen älteren Menschen hängt es vom Geldbeutel ab, ob sie ehrenamtlich tätig sind, oder für das Enkelkind noch ein Geschenk kaufen können.
Wir haben nicht ein Leben lang gearbeitet um jetzt Bittsteller zu sein. Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Arbeit haben, von denen sie leben und eine Alterssicherung aufbauen können. Auch dafür brauchen wir den Mindestlohn.
Die SPD Senioren sehen in ihrem Motto „Teilhabe ermöglichen – Altersarmut verhindern“ eine zentrale Herausforderung für eine moderne Sozialpolitik. Ältere und jüngere Menschen müssen sich auf das Rentensystem verlassen können.

PS. Am Samstag den 28.April werden wir zusammen mit unserem Landtagskandidaten Ernst-Wilhelm Rahe im Oldtimer-Bus eine 60 plus Wahlkampf-Tour durch den Altkreis durchführen.

Mit freundlichen Grüßen
 Für die Arbeitsgemeinschaft 60 plus im SPD  Unterbezirk Minden Lübbecke
               
 Dieter Pohl
  Vorsitzender  

AG 60 plus Stemwede auf Infotour im Schloss-Haldem

Am letzten Freitag besuchte die Stemweder AG 60 plus die Maßregelvollzugs Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Haldem. Der Vorsitzende der AG 60 plus, Günter Bohne, konnte Teilnehmer von Hüde bis Bad Oeynhausen begrüßen und freute sich über das Interesse an diesem Thema. Die Führung wurde von H.Bosse  geleitet der die Klinik allgemein  erläuterte und  das Angebot vorstellte.

Die Eröffnung als "Trinkerheilanstalt" in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)war schon 1959. Es gab Stationen für Alkoholkranke zunächst im Altgebäude des Schlosses und im Dachgeschoß des Wirtschaftsgebäudes neben der Turnhalle.
Seit Anfang 1971 kam auch die Bannung Drogenabhängiger (Jugendliche und Heranwachsende)dazu.


In den Jahren1986/87  wurde durch den Einsatz einer externen Kommission mit Fachleuten, die aufgrund der hohen Anzahl von Entweichungen der Maßregelpatienten ein neues Gesamtkonzept erarbeitet, diese sollte auch seine Umsetzung begleiten und den Umbau und die Sicherung eines Krankengebäudes planen.  Das erarbeitete Konzept sah u.a. eine Stärkung der Teamarbeit und eine Förderung des Freizeit- und Bildungsbereiches vor und brachte fast eine Verdoppelung des therapeutischen und des pflegerischen Personals mit sich. Der gesamte therapeutische Bereich wurde neu strukturiert und die einzelnen Stationsteams arbeiten seitdem nach differenzierten Behandlungskonzepten. Neben dem größeren Behandlungsbereich des Maßregelvollzuges wurde zudem weiter ein kleinerer Behandlungsbereich für die freiwillige Entwöhnungsbehandlung Suchtabhängiger im Rahmen der Pflichtversorgung vorgehalten.
Der aber 1991    aufgrund mangelnder Nachfrage und aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde.

Heute ist die Klinik Schloss Haldem als Maßregelvollzugseinrichtung (Entziehungsanstalt) ein Fachkrankenhaus für suchtkranke Straftäter in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Sie ist innerhalb des Bezirks des Oberlandesgerichts Hamm für die Versorgung von alkoholkranken, tablettenabhängigen und drogenabhängigen Straftätern - die im Rahmen des Maßregelvollzuges untergebracht werden müssen - zuständig

Beim abschließenden Kaffeetrinken wurden noch viele Fragen beantwortet und H.Bosse erklärte noch die Geschichte und den Werdegang des Schlosses. Günter Bohne bedanke sich zum Ende bei Ihm im nahmen aller Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Heimreise.

Bernd Möller neuer Regionalvorsitzender der AG 60 plus in OWL

Der NEUE Vorstand der AG 60 plus in OWL
Der NEUE Vorstand der AG 60 plus in OWL

Die Interessen der Älteren vertreten, ihr Engagement fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der AG 60 plus in Ostwestfalen/Lippe auf die Fahne geschrieben. Um ihre Ziele besser umsetzen zu können, haben sie sich am Dienstag im Rahmen ihrer Regionalkonferenz in der Gaststätte Sieker-Mitte in Bielefeld neu aufgestellt.

Der Sprecher des Arbeitskreises AG 60 plus OWL Bernd Möller eröffnet und begrüßt die Anwesenden. Er stellt fest, das die Einladungen zu dieser Konferenz ordnungsgemäß und fristgerecht eingegangen sind.
Dieter Pohl(Minden) wurde zum Versammlungsleiter und Edith Bestmann (Bielefeld), Rosmarie Schepp (Paderborn) und Hans-Jürgen Wurm (Höxter).als Mandats-und Zählkommision
 Gewählt

Die Wahlen zum Vorstand brachten folgende Ergebnisse:
Vorsitzender wurde Bernd Möller aus Bielefeld, seine Stellvertreter sind Maria Rose und Wilfried Arendmeyer. Schriftführer wurde Horst Franke und als Beisitzer wurden gewählt; Paul Lahrmann (Minden), Renate Hallmann (Bielefeld), Peter-Uwe Witt (Lippe), Hartmut Golücke ( Herford ), Rosmarie Schepp (Paderborn), Alfred Grabe (Gütersloh), Hans-Jürgen Wurm (Höxter).
 
In seinem Schlußwort kündigte der neue Vorsitzende noch eine Fachveranstaltung "Gesundheit und Pflege" mit der Gesundheitsexpertin  und Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas an. Die Veranstaltung findet am 14. Mai 2012 um 14:00 Uhr im Konferenzraum SPD Regionalbüro OWL Arndtstr. 6-8 statt
Er wünschte allen Delegierten eine gute Heimfahrt und ein frohes Osterfest und einen erfolgreichen Wahlkampf in NRW.

Nicht anhäufen, sondern gerechter verteilen

 Die AG 60 plus Stemwede zeigt sich erschrocken darüber, dass durch die bestehende  unsoziale Gesetzgebung den Menschen immer mehr Krankenkassen- und Zusatzbeiträge aufgebürdet werden, während die Krankenkassen und der Gesundheitsfond Überschüsse von über 16 Mrd. Euro angesammelt haben.
Hier muss ein gerechter Ausgleich erfolgen, so ein Vorstandsmitglied. Deshalb fordern die SPD-Senioren von den  Parteien im Bundestag, die Gesetzgebung so zu reformieren, dass künftig nicht mehr ein unkalkulierbarer Einheitsbeitrag, sondern ein, den Leistungen der jeweiligen Kasse, angepasster Beitrag erhoben wird. Auf diesen Weg entsteht ein gesunder Wettbewerb zur Gunsten der Patienten.
Eine Rückzahlung der Prämien, wie vom Bundesgesundheitsminister ins Spiel gebracht, ist reiner Opportunismus  und dürfte für die Beitragszahler keine wirklich Alternative darstellen. Im Gegenteil,  aufgrund der unkalkulierbaren Entwicklung besteht wenig Aussicht auf Erfolg. Die AG 60 plus lehnt auch mit Nachdruck, die vom Bundesfinanzminister ins Gespräch gebrachte Reduzierung der Bundeszuschüsse ab, da damit grundsätzlich die Zukunftssicherung der Krankenversicherung in Frage gestellt wird.

Günter Bohne
Vorsitzender AG 60 plus Stemwede

Demografischen Wandel auch als Chance wahrnehmen

AG 60 plus im SPD Gemeindeverband Stemwede zieht Bilanz

Der Vorsitzende der Stemweder SPD, Wilhelm Riesmeier (stehend), und der Vorstand der AG 60 plus diskutieren den Antrag an den Unterbezirksparteitag (v.l.) Paul Lahrmann, Giselbert Melcher, Irmgard Voges, Reinhold Gralla und Günter Bohne. Fotos: Russ
Der Vorsitzende der Stemweder SPD, Wilhelm Riesmeier (stehend), und der Vorstand der AG 60 plus diskutieren den Antrag an den Unterbezirksparteitag (v.l.) Paul Lahrmann, Giselbert Melcher, Irmgard Voges, Reinhold Gralla und Günter Bohne. Fotos: Russ

Vorstand wiedergewählt / Inge Howe berichtet aus dem Landtag

Die Interessen der Älteren vertreten, ihr Engagement fördern und eine gleichberechtigte Einbeziehung der Älteren in die politische Willensbildung gewährleisten – das haben sich die Mitglieder der AG 60 plus im SPD Gemeindeverband Stemwede auf die Fahne geschrieben. Um ihre Ziele besser umsetzen zu können, haben die Mitglieder am Freitagabend im Rahmen ihrer Gemeindeverbandskonferenz in Arrenkamp einen Antrag an den Unterbezirksparteitag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ für den Mühlenkreis verabschiedet.

Die Stemweder AG 60 plus habe sich in mehreren Sitzungen mit dem Thema kommunale Seniorenpolitik beschäftigt, berichtete der Vorsitzende Günter Bohne. „Uns ist wichtig, dass der demografische Wandel nicht nur als Gespenst oder Mythos, sondern auch als Chance gesehen wird“, machte Bohne deutlich.

Die Kommune sei in erster Linie zuständig für die soziale wie demografiesensible Gestaltung der Lebensverhältnisse. Auf dieser Ebene müssten darum die entsprechenden politischen, infrastrukturellen und nicht zuletzt finanziellen Rahmenbedingungen für eine immer älter werdende Bevölkerung geschaffen werden. Moderne Seniorenpolitik, so machte Bohne deutlich, müsse die gesamte Lebenssituation berücksichtigen und nicht nur die traditionellen Aspekte Einkommen, Gesundheit und Pflege. An der Arbeitsgruppe sollen neben Politikern aller Stadt- und Gemeinderatsfraktionen auch Vertreter der Wohlfahrtsverbände teilnehmen.

Weniger brisant als das Thema der überalternden Bevölkerung gestalteten sich die Vorstandswahlen. Die Mitglieder sprachen dem Vorsitzenden Günter Bohne ebenso das Vertrauen aus wie seinen beiden Stellvertretern Reinhold Gralla und Erich Büning, Schriftführer Paul Lahrmann und den drei Beisitzern Giselbert Melcher, Wilhelm Dullweber und Irmgard Voges.

Als Kandidaten für den Vorstand des Unterbezirks Minden-Lübbecke entsendet die AG 60 plus Dieter Pohl, Manfred Tönshoff, Hartmut Ende, Wilfried Ahrendmeier und Paul Lahrmann. Für den OWL-60-plus-Vorstand kandidieren Wilfried Ahrendmeier, Horst Franke und Paul Lahrmann. Delegierte für die Regional-, Landes- und Bundeskonferenz sind Günter Bohne und Paul Lahrmann.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Howe, die als Gast an der Gemeindeverbandskonferenz teilnahm, berichtete über ihre Arbeit in der Landeskammer und die jüngsten Beschlüsse des Parlaments. Wichtiges Thema sei derzeit das Gesetz zur Dichtheitsprüfung, so Howe, die ihren Ärger darüber deutlich machte, dass CDU und FDP jetzt so tun, als seien sie für diese Prüfung nicht verantwortlich. Immerhin sei das entsprechende Gesetz 2007 unter Schwarz-Gelb verabschiedet worden, empörte sich Howe über die erstaunliche Kehrtwende der beiden Parteien. „Daran müssen wir die Bürger verstärkt erinnern“, forderte sie von ihren Parteikollegen.

Grundsätzlich, so Howe, unterstütze sie die Überprüfung auch der privaten Abwasserrohre auf ihre Dichtheit, denn nur so könne das Grundwasser geschützt werden. „Wenn wir das nicht machen, können wir bald nur noch Wasser aus Flaschen trinken“, wies sie auf die Gefahren hin. Allerdings müsse die Prüfung bürgerfreundlicher gestaltet werden, als es die derzeitige Regelung vorsehe. Ein neues Gesetz soll dem Landesparlament noch im Januar vorgelegt und nach Einschätzung Howes im Sommer verabschiedet werden

Finanzkrise erfordert stärkere Solidarität statt Klientelpolitik

MdB Klaus Brandner diskutiert mit regionaler AG 60 Plus über die Folgen der Finanzkrise

Wilfried Arendmeyer(lk) und Horst Franke (re) hatten MdB Klaus Brandner zur Diskussion mit der AG 60 Plus der SPD in OWL eingeladen
Wilfried Arendmeyer(lk) und Horst Franke (re) hatten MdB Klaus Brandner zur Diskussion mit der AG 60 Plus der SPD in OWL eingeladen

Müssen die kleinen Leute den Preis für die Finanzkrise zahlen? Und wie können wir die Verursacher der Krise zur Kasse bitten? Die AG 60 Plus der SPD in Ostwestfalen-Lippe (OWL) diskutierte diese Fragen mit Klaus Brandner. Der Gütersloher SPD-Bundestagsabgeordnete forderte „eine faire Steuerpolitik und ein Ende der schwarz-gelben Klientelbegünstigung“, um Einkommensgerechtigkeit herzustellen.

Klaus Brandner zeigte auf, an welchen Stellen die Schwächeren in der Gesellschaft unter den Folgen der Finanzkrise leiden. Dazu zählte er geringe Lohn- und Rentenerhöhungen und weniger Ausgaben für öffentliche Infrastruktur. Als besonders einschneidend bewertete der Abgeordnete, dass die Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP 1,4 Milliarden bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik kürzen wird: „Diese Einschnitte führen nicht zu mehr Effizienz, wie die Regierung behauptet. Das Geld wird zukünftig fehlen, um Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Außerdem wird die sehr wirksame Förderung von Kleinstselbstständigkeiten schweren Schaden nehmen.“

Für sehr unwahrscheinlich hielt es Klaus Brandner hingegen, dass ein möglicher Schuldenschnitt für den griechischen Staat die private Altersvorsorge von Beziehern kleinerer oder mittlerer Einkommen gefährdet: „In Deutschland sind Rücklagen für die Alterssicherung gesetzlich geschützt, die privaten Anbieter müssen hierfür sogar eine Mindestverzinsung garantieren.“ Bei einem Schuldenerlass für Griechenland würden in erster Linie Großanleger zur Kasse gebeten.

Der Gütersloher Bundestagsabgeordnete gab der schwarz-gelben Bundesregierung eine bedeutende Mitschuld an der aktuellen Krise: „Die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel verschleppt die Probleme, weil sie sich ihrer parlamentarischen Mehrheit nicht sicher ist.“ Auch sei die Bundesregierung dafür verantwortlich, dass die Verursacher der Krise bisher kaum zur Rechenschaft gezogen werden: Eine Regulierung der Finanzmärkte ist immer noch nicht erfolgt. Und statt Bessergestellte mit einem fairen Anteil an der Finanzierung der Krise zu beteiligen, hat die Regierung Hoteliers, Erben und Gewerbetreibende entlastet. Klaus Brandner: „Als SPD kämpfen wir dafür, dass diese Klientelpolitik beendet wird. Den Vermögenden und Besserverdienenden muss mehr Solidarität abverlangt werden.“

Für die AG 60 plus in OWL bedankte sich Wilfried Arendmeyer für Klaus Brandners „sehr hilfreiche und fachkundige Ausführungen“. Horst Franke, der das Treffen der regionalen AG 60 Plus mit organisiert hatte, betonte, dass der Gütersloher Bundestagsabgeordnete „auf viele drängende Fragen klärende Antworten gegeben hat“.

Angelika Graf: Pflegebeschluss ist Nullnummer

Vorsitzende: Angelika Graf
Vorsitzende: Angelika Graf
Zu den Ergebnissen des gestrigen „Koalitionsgipfels“ von CDU/CSU und FDP erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus, Angelika Graf: Das von der Bundesregierung vollmundig ausgerufene „Jahr der Pflege“ endet mit einer Nullnummer. Statt auf eine nachhaltige Reform hat sich die schwarz-gelbe Chaos-Koalition lediglich auf eine Beitragserhöhung geeinigt. Gesundheitsminister Daniel Bahr blamiert sich damit bis auf die Knochen. Die Union muss sich fragen lassen, weshalb sie einer Reform zustimmt, mit der sich ganz offensichtlich kein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff umsetzen lässt und die trotz entsprechender Ankündigungen keine ausreichende Versorgung Demenzerkrankter ermöglicht. Der Pflegebeschluss vertagt lediglich die Probleme. Schwarz-Gelb hat keine Kraft mehr und will sich offenbar nur noch bis zum Ende der Legislaturperiode irgendwie durchhangeln. Die Bundesregierung will damit Pflege vom Geldbeutel abhängig machen statt vom Bedarf. Die von der Bundesregierung geplante Einführung einer privaten Zusatzvorsorge ist ein erster Schritt in die Privatisierung des Lebensrisikos Pflegebedürftigkeit. Pflege darf nicht privatisiert und dem Markt überlassen werden. Der Staat darf sich nicht schrittweise aus der Versorgung der Pflegebedürftigen zurückziehen. Wir brauchen stattdessen mehr Solidarität im Rahmen einer nachhaltigen Bürgerversicherung Pflege

Stemweder SPD Senioren verbinden Gemütlichkeit und Politik

Beim gut besuchten Pickertessen der Stemweder SPD-Senioren im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp konnte der Vorsitzende Günter Bohne auch den Stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden der Stemweder SPD, Paul lahrmann, ganz herzlich begrüßen. Er dankte ihm auch für die großzügige Unterstützung der AG durch den SPD Gemeindeverband. In einem kurzen Rückblick ging Bohne auch auf die Aktivitäten der Stemweder AG im laufenden Jahr ein. So konnte er vermelden das er selbst im Juni 2011 auf der Landeskonferens in Gelsenkirchen in den NRW-Landesvorstand der AG 60 plus gewählt wurde sowie zusammen mit Paul Lahrmann dem Unterbezirksvorstand der AG 60 plus angehören. Zurzeit bemüht sich die Stemweder AG verstärkt um die Neugründung einer Arbeitsgemeinschaft in der Region OWL und hat dazu schon eine Richtlinie erarbeitet. Auf Antrag der Mühlenkreis AG 60 plus wird es nun eine Regionalkonferenz mit Vorstandswahlen im März 2012 geben. Im Anschluß wurde nicht nur heiß gegessen, sondern auch heiß über Politik diskutiert. Paul Lahrmann ging nochmals auf die Blockadehaltung der Stemweder CDU im Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss zum Thema Seniorenbeirat ein: "Es ist schon traurig das die CDU nicht den unterschied zwischen einem Mehrgenerationenhaus und einem Seniorenbeirat kennt. Wir von der AG 60 plus sagen Stemwede braucht beide Einrichtungen." Der nächste Punkt der Senioren war die Terminplanung für das Jahr 2012. Als erstes ist am 13.Januar um 17:00 Uhr die AG 60 plus Gemeindeverbandskonferenz , mit Wahlen, im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp geplant. Als Gemeinsame Veranstaltung mit der AG 60 plus im Unterbezirk Minden- Lübbecke findet am. 2O.April um 14:00 Uhr ein Infobesuch der LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem mit Führung und Kaffeetrinken statt. Treff am Eingang/Pforte Desweiteren ist am 7. Juni um 17.Uhr der jährliche Grillabend bei Irmgard und Günter Bohne in Drohne geplant. Nach der Sommerpause steht am 07.September um 15:00 Uhr ein Infobesuch im Heimathaus Wehdem mit Kaffeetrinken auf dem Programm. Das nächste Pickertessen wurde auch gleich festgelegt es soll am 19.Oktober 2012 wieder im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp durchgeführt werden und um 18 Uhr beginnen.

AG 60 plus auf Zeitreise im historischen Stiftsort Levern

Levern, der historische Ort im Kreis Minden-Lübbecke, war an einem wunderbaren Spätsommertag der Treffpunkt für  die SPD AG 60plus im Mühlenkreis .
Viele Freundinnen und Freunde der  Senioren Gemeinschaft waren der Einladung gefolgt und angenehm überrascht von den historischen Sehenswürdigkeiten des Stiftsdorfes.
Beim Rundgang durch den mehr als 1000 Jahre alten Stiftsort Levern fühlten sich die Genossinnen und Genossen oft in vergangene Jahrhunderte zurückgesetzt!
Der "Ritter Worads" sowie "Henriette Davidis" u.a. gaben Zeugnis über historisches Geschehen in den alten Gemäuern. Der Spaziergang durch den Ort Levern veranlasste Viele zum Staunen und "Dulli" ( W. Dullweber!) erklärte als " historischer Nachtwächter" die wunderschönen Fachwerkhäuser und das Geschehen aus vergangenen Zeiten.

Das markanteste Gebäude ist die Stiftskirche, die auf der Spitze des Hügels errichtet wurde und deren Turm weit ins Land grüßt. Das gotische Kirchenschiff und der  romanische Turm werden von einem barocken Turmhelm überragt. Bemerkenswerte Ausstattungs-Gegenstände sind ein barocker Altar sowie Taufständer und Kanzel sowie das gotische Kruzifix.

Architektonisch interessant ist das Gotteshaus deshalb interessant, weil es 1828 aus der Kloster- bzw. Stiftskirche und der Gemeindekirche vereinigt wurde. Aus zwei eigentlich unabhängigen Gotteshäusern wurde eines.

Neben der Kirche erhebt sich die Ende des 17. Jahrhunderts in ihrer jetzigen Form erbaute Propstei. Sie war Dienstsitz des von den Mindener Bischöfen eingesetzten Propstes zu Levern. Ihm oblag zu katholischer Zeit die Aufsicht über das Kloster. Nach der Reformation war der Propst nur noch Gerichtsherr.
 
Im alten, 1690 errichteten Pfarrwitwenhaus lebte Mitte des 19. Jahrhunderts Henriette Davidis. Sie arbeitete in der Küche des nahe gelegenen damaligen Postgasthofes. Viele ihrer Rezepte hat sie dort erprobt, verfeinert und niedergeschrieben. Heras kam das erste deutsche Kochbuch. „Man nehme…“ ist seitdem ein geflügeltes Wort geworden.

Im einstigen Stiftsbezirk sind bis heute alle Stiftskurien erhalten. Die Wohnhäuser der Stiftsdamen wurden nach dem Brand von 1679 im Fachwerk-Stil wiedererrichtet. Wappensteine über den Türen geben wie Visitenkarten Auskunft über die Adelsgeschlechter, die die Häuser bauen ließen.

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken im Land-gut-Hotel Meyer-Pils waren alle begeistert über das Gehörte und
Gesehene in dem uralten Stiftsort!

Pressemitteilung der NRW 60 plus

Gelsenkirchen,20.9.2011

Günter Bohne
Günter Bohne

Ältere sollen mehr Mitspracherecht haben

NRW-Landesvorstand der AG 60plus ist dafür

Der NRW-Landesvorstand der ‚AG 60plus‘ der SPD unterstützt den gemeinsamen Appell der Landesseniorenvertretung und des Städte- und Gemeindebundes NRW zum Ausbau der politischen Mitwirkung der Älteren in unserer Gesellschaft“, erklärt Günter Bohne, Vorsitzender der Stemweder AG 60plus und Beisitzer im Landesvorstand NRW.

Verstärkte Impulse und die Schaffung neuer Möglichkeiten für eine aktive Gestaltung der Seniorenpolitik durch und mit den Älteren vor Ort und in der Region müssten erfolgen.

Ein zielgerichteter Ausbau der politischen Partizipation Älterer an kommunalen Projekten und Entscheidungen liege deshalb im Interesse aller örtlichen Gemeinschaften, so Bohne. Die Pflicht zur Bildung von Seniorenvertretungen solle in der NRW-Gemeindeordnung verankert werden.

„Die vorhandenen Seniorenvertretungen des Landes und in Städten und Gemeinden beweisen durch ihre Mitwirkung, dass unsere Städte und Gemeinden erfolgreich zur sozialen Heimat für Jung und Alt werden können“, erklärt der AG-Vorsitzende.

Dieser Weg müsse nach Meinung des AG-60plus-Landesvorstandes weiter unterstützt und noch stärker gefördert werden. „Wir freuen uns als 60plus NRW, dass die Landeseniorenvertretung und der Städte und Gemeindebund unsere Forderung aufgreift“, so Bohne.

Von der Leyens Pläne zur Bekämpfung der Altersarmut laufen ins Leere

Gerhard Kompe,  NRW - Landesvorsitzender der AG 60 plus
Gerhard Kompe, NRW - Landesvorsitzender der AG 60 plus

Zu den Ankündigungen der Ministerin von der Leyen, mit neuen Vorschlägen Altersarmut zu bekämpfen, erklärt Gerhard Kompe, Landesvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus: Es ist geradezu abenteuerlich, mit welchen Reförmchen Frau von der Leyen glaubt Altersarmut vermeiden zu können. Da propagiert sie großmündig die „Zuschuss-Rente“. Anspruch darauf haben Geringverdiener, die mindestens 45 Versicherungsjahre nachweisen können und auch noch in vollem Umfang private Altersvorsorge betrieben haben. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, soll einen steuerfinanzierten Zuschuss erhalten. Die Voraussetzungen für diese „Zuschuss-Rente“ werden von der Mehrzahl der Geringverdiener, denen Altersarmut droht, nicht erfüllt. Langzeitarbeitslose kommen kaum auf die notwendigen Anrechnungszeiten. Wer zu wenig verdient, um nebenbei zu „riestern“ hat keine Chance auf eine „Zuschussrente“. Hier wird erkennbar: Frau von der Leyen begnügt sich damit, eine Lösung vorzugaukeln. Eine Lösung, für die sie keine oder allenfalls minimale Steuermittel braucht. Vermeidung von Altersarmut braucht jedoch mehr als schlagzeilenträchtige Scheinlösungen. Frau von der Leyen glaubt auch, mit der deutlichen Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner unter 65 Jahren, wirksame Armutsvermeidung erreichen zu können. Diese Pläne sind nicht mehr als das Eingeständnis, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gezwungen werden, frühzeitig in Rente zu gehen. Sie werden - nach wie vor - aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Nur rund 9 % der 63-jährigen arbeiten in einem Vollzeitjob. Nur 4 % sind es in einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung. Damit hat sich Schwarz-Gelb anscheinend abgefunden. Frühverrentung ist eine bittere Folge von gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz und Langzeitarbeitslosigkeit. Hier ist es mehr als zynisch, den Betroffenen zu sagen: „Stöhnt nicht über zu geringe Renten, zeigt lieber Eigenverantwortung, sucht Euch einen Job, verdient hinzu, in unserer unendlichen Fürsorge und Güte lassen wir Euch bis zu einer gewissen Grenze das, was ihr hinzuverdient.“ Wir, die SPD und die AG 60plus, wollen uns nicht mit der unfreiwilligen Frühverrentung abfinden. Wir wollen die Grundlagen so verbessern, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine echte Chance haben, bis zum 65. Lebensjahr in regulärer Beschäftigung zu bleiben.

Berlin, 7. September 2011                                
Mitteilung für die Presse


Angelika Graf: Der Kleinmut regiert in Europa


Zur aktuellen Europa- und finanzpolitischen Lage erklärt die Bundesvorsitzende der AG SPD 60 plus, Angelika Graf:

Gerade die Älteren, die Krieg und Leid erlebt haben, wissen, dass es zu Europa keine Alternative gibt. Europa ist mehr als eine Wirtschafts- und Währungsunion. Frieden und Wohlstand - das ist Europa. Deswegen brauchen wir ein entschlossenes Handeln und Solidarität für Europa statt Wankelmütigkeit und innenpolitische Spielchen.

Unsere Generation hat das Werk – Europa als Friedensunion – begonnen. Nie wieder sollten durch Kriege zwischen Europäern Leben und Länder auf unserem Kontinent zerstört werden. Verteidigen wir mit aller Kraft unser Europa. Europa braucht in dieser Situation das gemeinsame Handeln von Regierenden und allen im Parlament vertretenen Parteien. Wir, die deutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, sind dazu bereit.

Die Bundesregierung muss ihren Zickzackkurs in Europa beenden. Europa darf nicht am Kleinmut der konservativen Regierungen scheitern. Europa muss von einer Krisen-Transfer-Union zu einer Wachstums-Transfer-Union entwickelt werden, wenn wir die Schuldenkrise nicht nur verlängern sondern nachhaltig lösen wollen. Finanzprodukte müssen einer Umsatzsteuer (Finanztransaktionssteuer) unterzogen werden. Die Verursacher der Krise müssen endlich an den Krisenkosten beteiligt werden. Darüber hinaus brauchen wir die zuverlässige und transparente Umsetzung einer verstärkten Regulierung der Finanzmärkte.

Eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners wird es nie schaffen, den Primat der Politik wieder durchzusetzen – und noch viel weniger, den Mut und die nötige Überzeugungskraft aufzubringen, sich den Erfordernissen weiterer Einigungsschritte in Europa zu stellen.

Zu diesem Thema beschloss der Bundesvorstand der AG SPD 60 plus auf seiner konstituierenden Sitzung am 01.09.2011 eine Resolution, die Sie unter folgendem Link nachlesen können: http://www.spd.de/spd_organisationen/60plus/materialien/

Delegierte aus Minden-Lübbecke
Delegierte aus Minden-Lübbecke

    07. September 2011

Ruth Brand und Reinhold Hemker für NRW im Bundesvorstand der AG 60plus
9. ordentlicher Bundeskongress in Berlin

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat einen neuen Bundesvorstand gewählt. Beim 9. ordentlichen Bundeskongress in Berlin wurde Angelika Graf aus Bayern zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie erhielt 156 von 253 abgegebenen Stimmen. Als eine von zwei Stellvertretern wurde Ruth Brand aus Essen mit 88,49 % wiedergewählt. Reinhold Hemker aus Rheine erhielt als Beisitzer 61,66% der Stimmen.

Bei der Verabschiedung von Erika Drecoll dankten Angelika Graf und der Ehrenvorsitzende der AG 60plus, Otto Graeber, der scheidenden Vorsitzenden für das jahrelange Engagement. Im Anschluss wurde Drecoll auf Vorschlag von Angelika Graf zur Ehrenvorsitzenden gewählt. Hiermit verbanden die Delegierten die Hoffnung, dass sie dem Vorstand und der AG 60plus auch weiterhin mit ihrer Erfahrung zur Verfügung stehen wird.

Zu Beginn des Kongresses hatte Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zu den Delegierten gesprochen. In seiner Rede machte er deutlich, dass ihm die Beteiligung älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben, als auch an den Entscheidungsprozessen innerhalb der SPD besonders wichtig sei.

Unter dem Motto „Gut und sicher leben“ diskutierten die rund 260 Delegierten intensiv das 170 Seiten starke Antragsbuch. Mit 58 Delegierten waren die Genossinnen und Genossen aus NRW die mit Abstand größte Delegation auf dem Bundeskongress. Der Landesvorsitzende Gerhard Kompe aus Dortmund und Delegationsleiter Dieter Deneke als Mülheim begleiteten die Delegation durch den zweitägigen Kongress. Hanny Wendel aus Würselen hat für die NRW-Delegation in der Antragskommission mitgewirkt.

Inhaltliche Schwerpunkte des Bundeskongresses waren unter anderem die Bekämpfung der Altersarmut, die sichere und solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung von Jung und Alt sowie die Lebensqualität im Alter. Gerhard Kompe fasste die Ergebnisse zusammen: „Die soziale Sicherung für Ältere muss heute verbessert werden, wenn wir die Altersarmut von morgen verhindern wollen.“

Am zweiten Tag sprach der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel zu den Delegierten und betonte, dass die Arbeitsgemeinschaft 60plus die größte und eine sehr aktive Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD sei. Neben aktuellen politischen Themen sprach er in seiner Rede auch die geplante Parteireform an und macht klar, dass niemand die Absicht habe, die großen vier SPD-Arbeitsgemeinschaften 60plus, AsF, AfA und Jusos abzuschaffen. Ganz im Gegenteil: Es gäbe SPD-Arbeitsgemeinschaften, sie sich an der AG 60plus ein Beispiel nehmen könnten.

Angelika Graf
Angelika Graf

31.08.2011 - Bundeskongress in Berlin


Angelika Graf führt AG 60 Plus

Die Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der SPD hat einen neuen Vorstand. Beim 9. ordentlichen Bundeskongress der AG wurde am Mittwoch in Berlin Angelika Graf vom Landesverband Bayern zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Als Stellvertreter wurden Ruth Brand (Landesverband NRW) und Peter Schöbel (Bezirk Hessen-Süd) gewählt. Die neuen Beisitzer des Vorstands sind Lothar Binding (LV Baden-Württenberg), Norwin Dorn (LV Sachsen-Anhalt), Heidemarie Fischer (LV Berlin), Reinhold Hemker(LV NRW), Gesche Peters (LV Schleswig-Holstein) und Jürgen Rischar (LV Saarland).

Die ausscheidende Vorsitzende Erika Drecoll wurde gemeinsam mit den weiteren nicht mehr antretenden Vorstandsmitgliedern von Angelika Graf und dem Ehrenvorsitzenden der AG 60 Plus, Otto Graeber verabschiedet. Ihnen wurde für ihr jahrelanges Engagement gedankt.

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundesvorstand wurde Erika Drecoll auf Vorschlag von Angelika Graf zur Ehrenvorsitzenden gewählt. Hiermit verbanden die Delegierten die Hoffung, dass Erika Drecoll dem Vorstand und der AG 60 Plus noch weiter mit ihrer Erfahrung zur Verfügung steht.

Zu Beginn des Kongresses hatte bereits Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit  vor den Delegierten gesprochen. In seiner Rede machte er klar, dass ihm die Beteiligung älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben als auch an den Entscheidungsprozessen in der SPD besonders wichtig ist.

Versorgungsstrukturgesetz lässt Versicherte bluten

Günter Bohne
Günter Bohne

Zum in der letzen Woche vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung erklärt der Vorsitzende der AG 60 plus Stemwede Günter Bohne:

Wer die medizinische Versorgung optimieren will, muss zuerst an die Patienten denken. Sie dürfen nicht diejenigen sein, die am Ende zur Kasse gebeten werden. Stattdessen wurde eine Klausel eingefügt, die dafür sorgt, dass die Mehrausgaben nicht durch Steuerzuschüsse sondern direkt über immer höhere Zusatzbeiträge der Bürgerinnen und Bürger ausgeglichen werden. Damit hat sich das Versprechen, der Sozialausgleich werde steuerfinanziert, endgültig als Lüge entpuppt. In Wirklichkeit werden die Beitragszahler den Sozialausgleich selber aus Beitragsmitteln finanzieren müssen. Denn wenn das neue Gesetz Kosten in Milliardenhöhe verursacht, können enorm hohe Zusatzbeiträge für die gesetzlich Krankenversicherten fällig werden. Dies wäre ein viel zu hoher Preis für die betroffenen Menschen. Zudem müssten sie für die Zusatzkosten im Rahmen des gestutzten Sozialausgleichs erneut herhalten. Zudem ist es fraglich, ob das Problem der ärztlichen Unter- und Überversorgung durch höhere Honorare allein gelöst werden kann. Vielmehr muss eine verlässliche Bedarfsmessung zu Grunde liegen. Hierfür sind zielgenaue Instrumente erforderlich, bei deren Entwicklung die Patienten nicht außen vor bleiben dürfen. Deshalb fordert die AG 60 plus Stemwede, verstärkte Mitentscheidungsmöglichkeiten der Patientenvertretungen in das Gesetz aufzunehmen.

Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit

Die SPD Arbeitsgemeinschaft  60 plus Stemwede betrachtet nach Aussagen ihres Vorsitzenden, Günter Bohne, die geplante Senkung der Sozialabgaben und Steuern als Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit.

Seit Jahren wird besonders aus Kreisen der Unternehmer auf die zukünftige vermeintliche Unfinanzierbarkeit unseres Sozialsystems durch die demografische Entwicklung hingewiesen. Infolge dieses „Lamentos“ hat die derzeitige schwarz-gelbe Regierung die paritätische Finanzierung der Sozialabgaben inzwischen wesentlich zu Lasten der Arbeitnehmer verändert. Statt nun in einer zeitlich befristeten positiven Entwicklung sich ein entsprechendes Polster für schwierigere Zeiten anzulegen bzw. weniger Schulden durch stabile Steuereinnahmen zu generieren, werden die Einnahmen zum Wohle der Unternehmen gesenkt. Bei rückläufiger Tendenz durch sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben wird man dann sehr schnell von Überlastung der Unternehmen reden und die Ausgaben zu Lasten der Leistungsempfänger reduzieren. Jeder verantwortungsbewusste Politiker sollte hier durch die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen Vorsorge für die Zukunft treffen. Ansonsten wird die junge Generation, mit wenigen Ausnahmen, in eine Altersversorgung in Höhe der Grundsicherung steuern. Auch die bereits angedeuteten Einschränkungen bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung machen uns erhebliche Sorgen, könnten aber bei einer angemessenen Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze verhindert werden..
Die Produktivitätssteigerungen der vergangenen und zukünftigen Jahre erlauben höhere Sozialabgaben und Steuern. Niedrigere Einnahmen und damit Leistungsabsenkungen im Sozialbereich führen hingegen zu einer Senkung der Binnennachfrage und damit zum Verlust von Arbeitsplätzen.

Günter Bohne
Günter Bohne

Die erste Vorstandssitzung des neuen Landesvorstandes

ist gelaufen.

Vieles muss noch aufbereitet werden, jetzt steht die eigendliche politische Arbeit im Vordergrund. Als erstens wurden Arbeitsgruppen gebildet die da sind, aktuelleThemen, Gesundheit und Soziales,  Seniorenpolitik und Erstellung einer Internetseite AG 60 plus NRW. Mit Günter Bohne,Alfred Grabe als gewählte Vorstandsmiglieder,sowie Bernd Möller als Sprecher OWL mit Beratener Stimme im Landesvorstand ist OWL hier gut vertreten

Landeskonferenz der NRW 60 plus AG

vl. Günter Bohne.Dieter Pohl und Alfred Grabe
vl. Günter Bohne.Dieter Pohl und Alfred Grabe

Günter Bohne

und

Alfred Grabe

aus OWL  im neuen Landesvorstand der AG 60 plus NRW!

 

 

 

 

 

 

 


Der Neue Landesvorstand der NRW AG 60 plus:

Vorsitzender:    Kompe, Gerhard

Stellv. Vorsitzende:   Pell, Annemarie  und Wendel, Hanny

Schriftführer:  Wendel, Hans

Besitzer / Innen:  

Bohne, Günter
Grabe, Alfred
Hümpel, Gisela
Kramps, Wilfried
Kroh, Elisabeth
Mitterer, Marita
Ross, Detlef Roderich

Kommunale Seniorenbeiräte informieren sich

Entlassmanagement des Krankenhauses war das Thema im Kreishaus

MINDEN-LÜBBECKE Das Entlassmanagement – zum Beispiel wenn ein älterer Patient nach einem Krankenhausaufenthalt in häusliche oder stationäre Pflege entlassen wird – stand im Mittelpunkt eines Treffens der Vorsitzenden der kommunalen Seniorenbeiräte im Kreis Minden-Lübbecke im Kreishaus in Minden. Bernd Mühlenbruch vom Johannes-Wesling-Klinikum stellte eine derzeit laufende Studie zum Entlassmanagement im Klinikum vor. Mit dieser Studie soll das Entlassmanagement weiter verbessert werden. Die Studie wird durchgeführt vom Institut für Pflegewissenschaften an der Universität Bielefeld und läuft seit November 2010. Dazu gehört die Bestandsfeststellung, eine Analyse und die Erarbeitung einer Verbesserung des Entlassmanagements. Kooperationspartner ist die Firma PCG. Die kommunalen Seniorenbeiräte signalisierten Interesse an den Ergebnissen sowie den daraus resultierenden Handlungsbedarfen.

Klaus Marschall vom Kreis informierte über das Projekt „Schritt für Schritt im Mühlenkreis“, das im Juli 2011 zunächst in Minden startet. Das Projekt von Selbsthilfe-Kontaktstelle, Freiwilligen-Agentur Minden und Kreis hat zum Ziel, über gemeinsame Bewegung soziale Kontakte aufzubauen und zu vertiefen. Das Projekt richtet sich an Menschen, die 65 Jahre oder älter sind.

Weitere Themen der Sitzung waren die Palliativversorgung im Johannes-Wesling-Klinikum, die Ehrenamtskarte NRW sowie Informationen aus der Landesseniorenvertretung.

Kommunale Seniorenbeiräte bündeln, vermitteln und koordinieren die Interessen älterer Menschen auf örtlicher Ebene. Als unabhängige Mitgestalter kommunalpolitischer Prozesse arbeiten sie derzeit in neun der elf Städte und Gemeinden des Mühlenkreises. Die Vorsitzenden treffen sich zweimal im Jahr zum Ideen- und Erfahrungsaustausch im Kreishaus in Minden.

Information über Sicherheit für Senioren


Polizeikommissar Wehrmann zu Gast bei der AG 60 plus der SPD

Minden:. Die AG 60plus der SPD im Unterbezirk Minden- Lübbecke hatte zu einem "Offenen Nachmittag" eingeladen. Vor vielen Gästen hielt im Saal der Gaststätte "Zur Linde", Hille- Rothenuffeln, Kriminalhauptkommissar Michael Wehrmann von der Kreispolizeibehörde Minden, Seniorenbeauftragter der Polizei, einen spannenden Vortrag zum Thema "Vorbeugen hilft".

Viele Themen wie "Vorsicht, falscher Enkel", "Man traut sich ja kaum noch auf die Straße", "Vorsicht vor Haustürgeschäften" sowie "Verhalten bei Werbeveranstaltungen" führten zu intensiven Diskussionen und Verhaltensregeln zum Schutz der Person und des Eigentums.

Im Anschluss entschieden sich die Teilnehmer der Sitzung auf Vorschlag des Vorsitzenden Dieter Pohl für eine Neuorganisation der Arbeitskreise SPD 60plus: Generationenpolitik: Sprecher Hartmut Ende; Aktuelles: Sprecher Heinz Dieter Ernst. Günter Bohne, Stemwede, wurde als Kandidat für die Vorstandswahlen der NRW Landeskonferenz AG SPD 60plus benannt, weil Günter Harke, der bisherige Beisitzer im Landesvorstand 60plus, ausgeschieden ist.

190 Unterschriften für einen Seniorenbeirat

Günter Bohne aus Drohne hat Antrag gestellt

DROHNE: 190 Unterschriften hat Günter Bohne aus Drohne für die Bildung eines Seniorenbeirates in der Gemeinde Stemwede bereits beisammen. Der rührige Senior hat die Listen mit den Unterschriften inzwischen als Anlage zu einem entsprechenden Bürgerantrag bei Bürgermeister Gerd Rybak abgegeben. Mit dem Antrag wird sich der Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss beschäftigen.

Mit ihrer Unterschrift bekunden die 190 Stemweder Bürger ihre Unterstützung für das Ansinnen Bohnes. „Ein Seniorenbeirat soll die Interessen der älteren menschen in Stemwede vertreten und Ideen zur Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse entwickeln“, begündet der rührige Drohner seine Initiative.

Nach Angaben Bohnes soll der gewünschte Beirat den Gemeinderat und seine Ausschüsse, die Verwaltung und Verbände sowie sonstige Träger von Altenhilfemaßnahmen beraten und Vorschläge für den gesamten Bereich der Altenhilfe unterbreiten. „Die grundsätzliche Aufgabe einer Seniorenvertretung besteht darin, sich als legitimierte, politische und konfessionell unabhängige Institution für die Interessen und Belange der älteren Menschen in Stemwede einzusetzen“, sagt Günter Bohne.

Ältere Menschen seien ein wichtiger und immer größer werdender Bestandteil des kommunalen Gemeinwesens. Sie seien keine Randgruppe. Ihnen müssten Möglichkeiten der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben eröffnet werden, begründet der Drohner seinen an Bürgermeister Gerd Rybak und Ausschussvorsitzenden Dietmar Meier adressierten Antrag. Die Einbindung der älteren generation in politische Entscheidungsprozesse sei auch deshalb notwendig, weil keine Gesellschaft auf die Erfahrung der Älteren bei der gestaltung der Zukunft verzichten könne. „Ein großer Teil der Politik für ältere Menschen findet auf kommunaler Ebene statt“, heißt es im Antrag wörtlich. Abschließend erklärt sich Günter Bohne bereit, bei der Umsetzung eines positiven Beschlusses selbst mitzuwirken.

Der Drohner schlägt unter anderem vor, die Mitglieder des Seniorenbeirates für die Dauer der Wahlzeit des Rates nach Listen oder als Einzelbewerber zu wählen. Wahlberechtigt seien alle Personen, die am Tag der Wahl das 60. Lebensjahr vollendet hätten, wählbar alle Wahlberechtigten. Günter Bohne geht davon aus, dass der Seniorenbeirat aus mindestens neun Mitgliedern besteht, die aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und mehrere Stellvertreter wählen

Politischer Aschermittwoch 2011

Es war eine sehr gute Veranstaltung und die Stemweder AG 60 plus war auch dabei!

Die AG "60plus" in der SPD Minden-Lübbecke veranstaltete im Treffpunkt Johanniskirchhof in Minden ihren diesjährigen "Politischen Aschermittwoch".
Dieter Pohl, Vorsitzender der "AG 60plus", konnte dazu u.a. die heimische Landtagsabgeordnete Inge Howe, den Kreistagsabgeordneten Hans-Jürgen Weber sowie Mirko Zahn vom "e-werk Minden" als Referenten begrüßen.
Inge Howe berichtete aus dem Landtag,  auch über mancherlei Ungereimtheiten bei der CDU sowie der FDP;  wies aber darauf hin, dass es zur Zeit keinen Anlass für Neuwahlen gebe, außerdem gebe es dafür wohl auch kaum eine Mehrheit im Landtag.

Hans-Jürgen Weber, Mitglied des Kreistages Minden-Lübbecke, berichtete über die Themen der SPD Fraktion aus der letzten Zeit: Investitionen aus dem Konjunkturpaket II, das Bildungsbüro, das VMR-Vergabeverfahren der Buslinien u.a.m.

Ein Thema sei immer wieder die Situation der Mühlenkreiskliniken und der dortigen Servicegesellschaften gewesen. Vermeldeteten positiven Zahlen im operativen Geschäft der Kliniken stünden ungelöste Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Personalrat gegenüber. Die Entwicklungen in den Servicegesellschaften lassen die SPD Fraktion zudem aufhorchen. Eine Kooperation aller Beteiligten sei aber unabdingbar, um die zweifellos vorhandenen Probleme gemeinsam zu lösen.

Mirko Zahn, Geschäftsführer des Mehrgenerationenhauses "e-Werk" in Minden, gab zudem einen Überblick über die beachtliche Arbeit des Mehrgenerationenhauses und über das Miteinander der Generationen durch viele Aktionen, vom gemeinsamen Frühstück bis zu geselligen Zusammenkünften.

Die Anwesenden waren sich einig, das dass das Mehrgenerationenhaus einen hohen "gesellschaftlichen Stellenwert" hat und weiterhin staatlich gefördert werden sollte. Dafür sollte alles getan werden, was politisch möglich ist! Die SPD hat  z.B. errreicht, dass die Bundesregierung eine neues Programm für die Mehrgenerationenhäuser ab 2012 angekündigt hat.

Ab 2012 werde schließlich die jetzige Regelung aus dem Jahre 2006 (Große Koalition) der jährlichen Bezuschussung von 40.000 Euro auslaufen. Erste Verlautbarungen der Bundesregierung lassen jedoch befürchten, dass die Kürzung der Mittel, Kürzere Laufzeiten der Gelder, weniger Häuser pp.dazu führen werden , dass die hervorragende Arbeit für die Menschen aller Altersgruppen sowie körperlichen Beeinträchtigungen nicht mehr gewährleistet werden könnte.

"Das muss unbedingt verhindert werden", so Fazit und Forderung der AG 60plus Minden-Lübbecke

Waltraud Münster ist seit 60 Jahren in der SPD und die Stemweder AG 60 plus war auch zum Gratulieren da

Eine außergewöhnliche Ehrung gab es am Wochenende in Dielingen im Haus von Waltraud Münster am Koppelbusch. Der Vorsitzende der Dielinger und Drohner Sozialdemokraten Paul Lahrmann(2.v.l) durfte Ihr die Urkunde für Ihre 60 jährige Mitgliedschaft überreichen und wurde zum anstecken der Ehrenbrosche der Partei vom Mitglied des NRW-SPD Landesvorstandes Ernst-Wilhelm Rahe(rechts) unterstützt. Dieser überbrachte Waltraud auch die besten Grüße und Wünsche der Landesvorsitzenden Hanelore Kraft. Zu den weiteren Gratulanten gehörten der Gemeindeverbands-und Fraktionsvorsitzende der Stemweder Sozialdemokraten Wilhelm Riesmeier (2.v.rechts)sowie der Vorsitzende der Stemweder AG 60 plus Günter Bohne(links) der an Waltraud auch ein Blumenpräsent überreichte.

AG 60 plus Stemwede auf Infotour!

 

Am letzten Dienstag besuchte die Stemweder AG 60 plus die Tafel Lübbecker Land in Wehdem. Die Führung wurde vom stellvertretendem Vorsitzenden der AG, Reinhold Gralla,  geleitet der die "Tafel " allgemein  erläuterte und  das Angebot vorstellte.
 
Die Lübbecker Land Tafel wurde im Rahmen der Schaffung von öffentlich geförderter Beschäftigung (SGB II) im April 2005, als Espelkamper Tafel vom ArbeitsLebenZentrum im Kreis Minden- Lübbecke e.V. gegründet.
Unterstützt wird sie durch den Förderverein der Lübbecker Land Tafel e.V.

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen organisieren unter Mitwirkung von 24 Teilnehmerinnen und ca. 150 Ehrenamtlichen das Abholen, Sortieren und Verteilen von Lebensmitteln, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden. Diese Lebensmittel werden gegen einen geringen Geldbetrag an bedürftige Menschen in :

Preußisch- Oldendorf werden die Lebensmittel dienstags in der Zeit von 09:30 bis 11:30 Uhr im "Alten Ev. Gemeindehaus", Eingang an der B65 ausgegeben.

In Lübbecke werden die Lebensmittel donnerstags in der Zeit
von 9:30 bis 11:30 am Umwelthof in der Bohlenstrasse 87 ausgegeben.

In Espelkamp erfolgt die Lebensmittelausgabe freitags im Martinshaus,
Rahdener Str. 15 in der Zeit von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr.

In Hüllhorst werden die Lebensmittel jeweils montags von 10:00 bis 11:30 Uhr im Gemeindehaus der ev. lutherischen Kirchengemeinde Schnathorst, Tengerner Str. 11 ausgegeben.

In Rahden werden die Lebensmittel jeweils donnerstags von 09:30 bis 11.30 Uhr im Gemeindehaus der ev. Lutherischen Kirchengemeinde Rahden, Am Kirchplatz 4, ausgegeben.

Seit dem 17. Februar 2010 werden in Stemwede - Wehdem jeweils mittwochs von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr im ehemaligen Übergangswohnheim, Steinkamp, neben dem DRK Gebäude, ausgegeben.

Gralla erklärte auch wer  bei der Tafel Lebensmittel abholen kann:

    * Empfänger/innen von Arbeitslosengeld II
    * Empfänger/innen der sozialen Grundsicherung
    * Empfänger/innen einer geringen Rente auf dem Niveau der sozialen Grundsicherung
    * Geringverdiener/innen auf dem Niveau der sozialen Grundsicherung

Beim ersten Einkauf müssen Sie sich registrieren lassen. Dazu benötigen Sie den jeweils gültigen Bescheid über Sozialleistungen und den Personalausweis. Für Sie wird dann eine Kundenkartei angelegt

Wir geben in durchschnitt an 30 Berechtigte jede Woche Ware aus und teilen uns diese Arbeit mit 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im wöchentlichem Wechsel.

Der Vorsitzende der Stemweder AG 80 plus Günter Bohne wies noch darauf hin das die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft  am 02.12.2010 die Schirmherrschaft für die Tafeln in Nordrhein-Westfalen übernommen hat. Die über 150 Tafeln in NRW versorgen regelmäßig über 150.000 Menschen mit Lebensmitteln; 8.500 Helferinnen und Helfer engagieren sich dabei ehrenamtlich. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft möchte die Ministerpräsidentin die herausragende Arbeit und den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigen: Die Landesregierung hat besonders die Förderung von Familien und Kindern und die Bekämpfung der Armut von Kindern und Jugendlichen zu einem Schwerpunkt ihrer sozialpolitischen Arbeit gemacht. Ziel ist es, die soziale Spaltung zu stoppen und Integration und Teilhabe an der Gesellschaft sicherzustellen.

Im Anschluß wurde auch noch die Kleiderkammer des DRK besichtigt. Hier erklärte Ulrike Gralla den Teilnehmern  die Abläufe und das Angebot  der Einrichtung.  Auch diese Ehrenamtliche Einrichtung  fand großen Anklang  und Anerkennung bei den  Teilnehmern..
 "Diese Frauen und Männer sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Wir sind ihnen zu tiefstem Dank verpflichtet" gab Günter Bohne zum abschluss die Meinung aller Teilnehmer wieder.

AG 60 plus Stemwede: Mehrgenerationenhäuser erhalten
   
Anlässlich des Antrages der SPD-Bundestagsfraktion zur weiteren Bundesförderung der Mehrgenerationenhäuser teilt der Vorsitzende der Stemweder AG 60 plus Günter Bohne mit:     
 
  Die Stemweder Abeitsgemeinschaft 60 plus begrüßt die Initiative der SPD-Bundestagsfraktion zum Erhalt der Mehrgenerationenhäuser im Rahmen eines neuen Förderkonzeptes. Die Mehrgenerationenhäuser müssen als „soziale Infrastruktur“ erhalten werden. Der neue Ansatz mit zusätzlichen Angeboten für Gesundheitsförderung und Prävention ist gerade für die Älteren von Bedeutung. Prävention im Alter ist ein bisher völlig unterschätztes Thema, das die schwarz-gelbe Bundesregierung sträflich vernachlässigt.

Die Mehrgenerationenhäuser  haben sich zu wichtigen Anlaufstellen für Jung und Alt entwickelt. Sie bieten ein vielfältiges Angebot, das nicht einfach abgewickelt werden darf. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie aufwacht und Mehrgenerationenhäuser  endlich in ihrem Kampf ums Überleben unterstützt. Das ist notwendig, weil die zuständige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) bisher tatenlos geblieben ist. Die Bundesregierung muss die Vorschläge der SPD aufgreifen und den Weiterbetrieb der Mehrgenerationenhäuser sicherstellen.

Hintergrund: Mehrgenerationenhäuser bieten Angebote wie Kinderbetreuung, Elternkurse, Seniorencafes, Schülerpatenschaften, Leih-Omas und -Opas, Schuldnerbegleitung, Bildungs- und Integrationsangebote. Sie sind Anlaufstellen für Jung und Alt. Mit dem „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser“ sind seit 2006 bundesweit 500 Häuser entstanden, in denen sich 16.000 Freiwillige engagieren.  Im Rahmen des Aktionsprogramms erhält jedes Haus bisher über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich 40.000 Euro an Förderung. Bis jetzt gibt es von der Bundesregierung keine Vorschläge für die Anschlussfinanzierung.

AG 60 plus Minden-Lübbecke mit vorweihnachtlicher Veranstaltung in Hille

Bei Stürmischem Schneetreiben konnte der AG-Vorsitzende Dieter Pohl viele Genossinnen und Genossen und weitere Freunde und Freundinnen der SPD trotz der widrigen Wetterumstände willkommen heißen. Bei Kaffee und Kuchen kam es zu angeregten Diskussionen über die Tagespolitik in Bund, Land und  Kommunen.

Als Gast war der langjährige Bundestagsabgeordnete Lothar Ibrügger anwesend, der mehr als 30 Jahre im Parlament und zudem Staatssekretär in Verkehrsministerium war.

In seinem Rückblick bis in die Siebziger Jahre schilderte er u.a. viele Begegnungen mit den politischen Urgesteinen wie Willy Brandt; Herbert Wehner sowie Helmut Schmidt, unser letzter immer noch  hochverehrter Bundeskanzler! Auch die Begegnungen mit Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl und Angela Merkel ließ Ibrügger dabei nicht aus.

Dieter Pohl merkte hierzu an, dass Kanzlerin Merkel in Ihrer DDR-Zeit bei der SED-Jugendorganisation FdJ aktiv war, in ihrer Organisationseinheit zuständig auch für Agitation…

Der AG 60plus-Vorsitzende ließ dann das Jahr 2010 Revue passieren und stellte das Jahresprogramm für 2011 vor:  Unter anderem wird es dann zum Jahresende wieder eine vorweihnachtliche Veranstaltung am gleichem Ort geben.

Auch die Geselligkeit kam bei den SPD-Senioren dann nicht zu kurz: Viele lebhafte Gespräche und gemeinsam gesungene Weihnachtslieder rundeten den informativen und  angenehmen Nachmittag ab

"Geldfragen im Alter"

Veranstaltung der SPD- Senioren in Bad Holzhausen, "Haus des Gastes" am 6. Okt. 2010

Die Seniorenarbeitsgemeinschaft "60Plus" im SPD- Unterbezirk Minden- Lübbecke hatte zu einer Veranstaltung "Geldfragen im Alter" nach Preußisch Oldendorf- Bad Holzhausen in das dortige "Haus des Gastes" eingeladen.

Der AG- Vorsitzende Dieter Pohl konnte dazu Sven Kopelke von der Sparkasse Minden- Lübbecke sowie Holger Becker von der Volksbank Lübbecke begrüßen.

Teilnehmer aus der Arbeitsgemeinschaft und weitere Themeninteressierte waren aus dem ganzen Kreisgebiet nach Holzhausen gekommen.

Die Referenten beantworteten sachkundig viele Fragen aus den Gebieten
"Örtliche Geldversorgung", Testament und Nachlassübertragung", "Sichere und mögliche Geldanlagen sowie "Zugriff auf Kredite und Haftung".

Zudem wurden Themen wie "Pflegebedürftigkeit" und "Finanzielle Belastung der Alterspflege für Angehörige" angesprochen und diskutiert

Röslers Gesundheitspolitik ist unsolidarisch und unsozial

Zur Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der Stemweder Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus, Günter Bohne:

Mit der Gesundheitsreform wird die paritätische Finanzierung der Kassenbeiträge zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgekündigt.
Die Vorschläge zeigen deutlich: Die Politik von Bundesgesundheitsminister Rösler ist unsolidarisch und unsozial. Der Beitrag der Arbeitnehmer soll eingefroren werden und jede Beitragssteigerung ist künftig nur noch von den gesetzlich Versicherten zu tragen, Arbeitgeber und privat Versicherte bleiben dagegen verschont. Besonders belastet werden Rentnerinnen und Rentner, weil die Kopfpauschale bei vielen zu einer erheblichen Belastung führen wird.

Der vorgesehene schnellere Wechsel für gut Verdienende von der gesetzlichen in die private Krankenkasse ist zudem Lobbypolitik zugunsten der privaten Kassen und schwächt die gesetzlichen Krankenkassen.

Die AG 60plus lehnt diesen Systemwechsel zu Lasten der gesetzlich Versicherten strikt ab

Wohnen und Leben im Alter

Arbeitskreis „Leben und Wohnen“ der AG 60 plus besichtigte Life House

WEHDEM (hm) Wohnen und Leben im Alter war Thema bei der jüngsten Zusammenkunft des neu gegründeten Arbeitskreises „Leben und Wohnen“ der AG 60 plus der SPD. Die Mitglieder wollten sich ein Bild des Stemweder Angebotes für Senioren machen und trafen sich am Donnerstagnachmittag im Life House in Wehdem.

Während des gemütlichen Kaffeetrinkens stellte Günter Bohne die Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Stemwede kurz vor. „Alle Einrichtungen in Stemwede, seien sie in Wehdem, Levern, Haldem oder Dielingen, werden privat geführt. Großer Wert wird auf das Miteinander gelegt, schließlich kennt man sich untereinander.“ Weiter führte Bohne an, dass allen Einrichtungen ein ausgezeichneter Ruf vorauseile. Gerade aus der Sicht heraus, dass es früher auf dem Lande üblich war, in Generationen zusammen zu wohnen, waren die Mitglieder, die zu diesem Treffen aus Bad Oeynhausen, Pr. Oldendorf, Porta Westfalica, Hille und Minden zusammen gekommen waren, beeindruckt, welch umfangreiches Angebot Stemwede für die ältere Generation bietet.

Auch der kulturelle Bereich mit seinem Bildungsangebot kann sich im ländlichen Stemwede durchaus sehen lassen. Besonders die Stemweder-Berg-Schule, als Verbundschule, wo Integration gelebt wird, sahen die Besucher des Arbeitskreises als vorbildlich an. Ebenso das Life House, aus der Jugendarbeit des Vereins JFK hervorgegangen, mit seinem breit gefächerten Angebot, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene und Senioren.

Life House-Mitarbeiter Lars Schulz führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten und den gerade fertig gestellten Anbau und erklärte die ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiter, was auf großes Interesse und noch größere Anerkennung beim Arbeitskreis „Leben und Wohnen“ der AG 60 plus stieß.

Stemweder AG 60 plus auf der Anti-Atom-Aktion in Minden:

Abgeordneter Kampeter soll „mal richtig abschalten"

Protest gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke auf dem Marktplatz und anschliessende Demo / „Kampeter" muss sich auf Bundesebene gegen längere Laufzeiten einsetzen"/ Breite Anti-Atom-Proteste im Herbst angekündigt. Die Jusos aus Minden und die AG 60plus der SPD Minden-Lübbecke sowie Ewi Rahe vom Landesvorstand der NRW-SPD waren dabei
 
(Minden),21.08.2010. Unter dem Motto „Mal richtig abschalten" haben heute ca.200 Atomkraftgegner den Abgeordneten Steffen Kampeter aufgefordert, sich gegen die Pläne der Bundesregierung zu stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.Sie machten es sich mit Liegestühlen und Badetüchern mitten auf dem Marktplatz bequem und sorgten damit bei Passanten für Verwunderung. Auf ein Signal hin sprangen alle auf und entfalteten Plakate mit der Aufschrift „Steffen Kampeter:Atomkraft abschalten!". Im Anschluss daran entstand ein bunter und lauter Demonstrationszug durch die Mindener Innenstadt.

Die Aktion war Teil eines bundesweiten Aktionstages in rund 40 Städten, zu dem das Kampagnennetzwerk Campact aufgerufen hatte (www.atomkraft-abschalten.de).

„Wir schalten heute mal richtig ab – und fordern SteffenKampeter auf, es uns gleich zu tun und die Risikotechnologie Atomkraft endlich abzuschalten. Kampeter muss sich in Berlin gegen die Regierungspläne stellen,die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Die Menschen aus seinem Wahlkreis wollen keine Technologie, die ein fatales Unfallrisiko birgt,tödlichen Atommüll produziert und den Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert. Längere Laufzeiten wollen nur die Atomkonzerne, denen immenseZusatzprofite winken", sagte Demo-Organisator Marco Pellegrino.
„Schwarz-Gelb behauptet, längere Laufzeiten fürAtommeiler würden über 2020 hinaus als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien gebraucht. Dabei hat die Regierung gerade selbst ihre Prognose für den Ausbau der Erneuerbaren Energien kräftig nach oben korrigiert. Atomkraft als Brücke ist völlig unnötig", erklärte Pellegrino weiter. „Wir exportieren schon heute so viel Strom ins Ausland, wie acht Atomkraftwerke produzieren. Atomstrom verstopft die Netze und blockiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien.Atomreaktoren können ihre Leistung nicht flexibel an die wetterbedingt wechselnde Stromerzeugung mit Sonne und Wind anpassen – hocheffektive Kleinkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung dagegen schon."

Stemweder AG 60 plus unterstützt SPD-Kampagne

Zur SPD-Kampagne "NEIN zur Kopfpauschale!" erklärt der Vorsitzende der Stemwederr AG 60 plus Günter Bohne.
Wir wollen  den Weltgesundheitstag der UN-Weltgesundheitsorganisation am 7. April 2010 nutzen, um nochmals auf diese Kampagne aufmerksam zu machen.
Mit Erschrecken müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Merkel und Westerwelle eine Errungenschaft unseres Sozialsystems, nämlich die solidarische Krankenversicherung, abschaffen wollen. Wir lehnen das ab und unterstützen die SPD-Kampagne: "Nein zur Kopfpauschale".

 Die Kopfpauschale zerstört unser solidarisches Gesundheitssystem.
Schon heute wird mit den 8 Euro Zusatzbeiträgen die paritätische Zahlung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern weiter ausgehöhlt und der Einstieg in die Kopfpauschale vorbereitet. Bezieher kleinerer Einkommen werden damit proportional stärker belastet als Großverdiener. Gerade Rentnerinnen und Rentner und sozial Schwache sind besonders hart getroffen.Besonders hart betroffen sind Menschen,die monatlich schwankende Einkünfte haben.Sie würden den sozialen Ausgleich erst ein Jahr später erhalten.Am Ende stellt sich die Frage,wie Schwarz Gelb bei gleichzeitig angekündigten Steuersenkungen in Höhe von 24 Milliarden Euro pro Jahr den Sozialausgleich finanzieren will.Damit ist klar,die Einführung der einkommensunabhängigen Kopfpauschale ist nicht nur sozial ungerecht,sie ist auch volkswirtschaftlich total unrentabel.
Die Seniorenarbeitsgemeinschaft der SPD will keinen Systemwechsel, sondern die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung. Für die SPD-Seniorinnen und Senioren ist die Einführung einer Bürgerversicherung der richtige Weg.

Bohne bittet alle Bürgerinnen und Bürger


Stimmen Sie im Internet ab ,


http://www.spd.de/petition/kopfpauschale

Die Wahlen zum Vorstand brachten einstimmige Ergebnisse: Unter der Wahlleitung von Paul Lahrmann (rechts)wurde Günter Bohne(zweiter von rechts) als Vorsitzender im Amt bestätigt, Stellvertretender Vorsitzender wurde Reinhold Gralla, als Kassenwart wählte
Die Wahlen zum Vorstand brachten einstimmige Ergebnisse: Unter der Wahlleitung von Paul Lahrmann (rechts)wurde Günter Bohne(zweiter von rechts) als Vorsitzender im Amt bestätigt, Stellvertretender Vorsitzender wurde Reinhold Gralla, als Kassenwart wählte

Günter Bohne: Altersarmut verhindern

„Die Älteren geben der Gemeinde ein Stück Sicherheit. sie sind ihrem Wohnort verbunden, verfügen über ein gesichertes Einkommen, engagieren sich in vielen Bereichen und tragen damit wesentlich zum Aufbau und zur Erhaltung der Infrastruktur bei“
Das betonte der Stellvertretende SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Paul Lahrmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Stemweder SPD Arbeitsgemeinschaft (AG) „60 plus“ am 26.Februar 2010 im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp

Das treffen der AG 60 plus wurde mit gemütlichen Kaffeetrinken gestartet danach standen der Bericht des Vorsitzenden und Neuwahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Bohne noch einmal auf die Veranstaltungen und Aktivitäten der abgelaufenen zwei Jahre der AG ein. So wurde eine sehr gut angenommene Tagesfahrt mit Rundgang zur Pohlschen Heide durchgeführt. Es gab auch jeden Sommer ein gemeinsames Grillen und im Winter jeweils gut besuchte Pikertessen. Sie waren aber auch durch drei Wahlkämpfe, hier organisierte die AG auch die Stemweder Auftaktveranstaltung, sowie den Bürgerentscheid gegen "Ortsvorsteher in Stemwede" bestimmt und haben den vollen Einsatz der Aktiven  gefordert, allen Beteiligten sprach der Vorsitzende seinen Dank für Ihre Mitarbeit aus.


Anläßlich des Auftakts zum Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung erklärt der Vorsitzende der AG SPD 60 plus in Stemwede Günter Bohne:
Auf zu viele künftige Rentner wartet ein Leben in Armut. Besonders in den neuen Ländern droht mittelfristig eine starke Zunahme der Verarmung im Alter, wobei auch viele Rentner in Westdeutschland im Alter mit einer geringen Rente auskommen werden müssen.
Wir müssen diesen Entwicklungen gegensteuern. Gute Arbeit und Mindestlöhne sind die wichtigsten Instrumente zur Vermeidung späterer Altersarmut. Deshalb fordern die SPD-Seniorinnen und Senioren die Einführung von Mindestlöhnen.
Dafür ist es notwendig, daß die schwarz-gelbe Regierungskoalition sich endlich bewegt und ihre Blockadepolitik beendet. Rentensteigerungen sind unmittelbar mit der Entwicklung des Lohnniveaus verbunden - steigende Löhne bedeuten steigende Renten.
Eine angemessene Alterssicherung ist angesichts unsteter Erwerbsverläufe und niedriger Löhne nicht mehr selbstverständlich. Notwendig ist auch, die Höhe der Grundsicherung einer Überprüfung zu unterziehen. Die  Stemweder Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus wird auch aus Solidarität mit den Perspektiven der jüngeren Generation konstruktiv alle Initiativen begleiten, die vor Altersarmut schützen.